Geheimnisvolle Orte Berlin: Teufelsberg

Geheimnisvolle Orte Berlin: Teufelsberg

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Der Teufelsberg in Berlin ist geheimnisumwittert! Es ist eine zeitlich kurze Geschichte, jedoch voller Wendungen. Angefangen bei Hitlers Größenwahn bis zum Vergessen. Geheimnisvoll eben!

Teufelsberg auf „Germania“

Der Teufelsberg befindet sich an dem Ort,wo einst der Rohbau der „Wehrtechnischen Fakultät“ stand, diese Fakultät war eines der nationalsozialisten Projekte der „Welthauptstadt Germania“. Der Rohbau wurde nach dem 2.Weltkrieg gesprengt,das Baumaterial hat man für intelligentere Bauprojekte benützt.
La Teufelsberg se trouve à l’endroit, où autrefois l’oeuvre de la „faculté technique de défense“ se trouvait, cette faculté était l’un des projets des nationalsocialistes de la „capitale mondiale de Germania“. L’oeuvre à été détruite après la 2ème guerre mondiale, pour pouvoir utiliser le matériel de construction pour des projets de construction plus intelligents.

Höchster Berg Berlins

Ab 1950 wurden die Gebäudereste mit den Trümmern zerbombter Berliner Häuser aufgefüllt. So war dieser „Berliner Trümmerberg“ die höchste Erhebung im damaligen West-Berlin.
A partir de 1950, les restes du bâtiment ont été comblés avec les ruines des maisons berlinoises bombardées. Ainsi ce „Trümmerberg berlinois“ était la plus haute élévation dans Berlin-Ouest à cette époque-là.

Ab 1972 wurde dieser Berg bepflanzt,der Senat richtete für die Bevölkerung Wintersportmöglichkeiten ein: Noch heute gibt es dort eine Rodelbahn und eine Sprungschanze.
A partir de 1972, cette montagne fut plantée, le sénat a ouvert des possibilités de sports d’hiver pour la population : aujourd’hui même, il y a là une piste de luge et un tremplin de ski.

Spionage

Während des Kalten Krieges nützte die US-Armee den Berg zur Installation einer Abhöranlage,sie diente der Spionage, inbesondere dem Spionagenetz Echelon.
Pendant la guerre froide, la montagne rendait service à l’armée des États-Unis, qui l’utilisait pour les installations de dispositifs d’écoute, elle servait à l’espionnage, plus particulièrement au réseau d’espionnage Echelon.

 

Kurioses vom Teufelsberg / Curieusement

Am Südhang des Teufelsbergs pflanzte man eine zeitlang Wein an: „Das Wilmersdorfer Teufelströpfchen“.
Dans la pente sud de Teufelsberg, on plantait pendant un certain temps du vin : „la goutte de diable de Wilmersdorf“.

1991 zogen Briten und Amerikaner ab.
En 1991, les britanniques et les Américains se sont retirés.

Vergessener Ort

Heute ist es ein fast melancholischer Ort: Ein von weitem erkennbares Gebäude,verlassen,die Türme haben die orientalische Form einer Moschee.
Aujourd’hui, c’est un endroit presque mélancolique : un bâtiment reconnaissable parmi d’autres, perdu, dont les tours ont la forme orientale d’une mosquée.

Zahlreiche Graffities lassen sich bestaunen, Drachen kann man hier steigenlassen, sich im Grünen vom Stadtgetümmel erholen, klettern und spazierengehen …. ohne zu vergessen, dass man auf Berliner Geschichte wandert…
Ici, nous pouvons laisser s’envoler les cerf-volant, se reposer dans le vert et oublier le tumulte de la ville et se promèner… sans d’oublier que l’on marche sur un bout de l’histoire berlinoise…

Empfehlenswerte Bücher

Teufelsberg in Berlin

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Anfahrt zum Teufelsberg

S-Bahn: Heerstrasse
S-Bahn: Grunewald
Der Teufelsberg liegt genau zwischen den Stationen.
La Teufelsberg se situe entre ces deux stations.

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Geheimnisvolle Orte in Berlin: Glienicker Brücke / Le pont Glienicke

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Geheimnisvolle Orte in Berlin: Glienicker Brücke

Des endroits extraordinaires de Berlin. Chapitre 1: Le pont Glienicke

Diese Brücke der Bundesstraße 1, verbindet Berlin mit Potsdam. Sie ist die Grenze zwischen den Bundesland Brandenburg und dem Stadtstaat Berlin. Objektiv gesehen, ist es eine einfache unscheinbare Stahlbrücke.

Austausch von Spionen und politischer Häftlinge

Doch dieser Ort ist in Europa DAS Symbol für kalten Krieg, Agenten und Geheimdienste. Hier tauschten Amerikaner und Sowjets ihre Spione aus. Auch wurden hier politische Häftlinge aus dem DDR-Regime an die BRD übergeben. Der Öffentlichkeit bekannt wurde 1962  der Austausch des sowjetischen Spios R .I. Abel gegen einen amerikanischen Piloten. Der letzte politische Gefangene kam am 11.  Februar 1986 statt. Noch einmal in die Schlagzeilen geriet die Brücke, als im Frühjahr 1988 drei DDR Bürger mit einem gestohlenen LKW die Barrieren durchbrachen und in den Westen geflüchtet sind. Ein halbes Jahr später fiel die Mauer.

Ce pont relie Berlin à Potsdam, de manière objective c’est un simple pont d’acier insignifiant. Mais cet endroit est en Europe le symbole pour les espions, la guerre froide, les agents et les services secrets. En 1962, l’espion soviétique R.I. Abel est échangé contre un pilote américain. En 1985 plusieurs prisonniers politiques venaient a cet endroit pour être transférés. Le 11 février 1986 le troisième et dernier échange avait lieu.

James Bond 007 und Tom Hanks auf der Glienicker Brücke

Jeder kennt diese Brücke aus den älteren James-Bond-Filmen. Damals, als der Bösewicht immer aus Rußland kam.  Man besucht diesen geheimnisvollen Ort an der Havel an einem nebligen Novembertag, blickt ins trübe Wasser und fühlt sich mitten in einem Spionagefilm …
Die Geschichte von den Spionen Abel und Powers und deren Austausch am Checkpoint Charlie auf der Glienicker Brücke wurde 2015 mit Tom Hanks verfilmt. „Bridge of Spies – Der Unterhändler“

Chacun connaît ce pont, tout droit sorti d’un film de James Bond. On visite cet endroit un jour de novembre brumeux, on regarde dans l’eau trouble de l’Havel et l’on se sent comme dans un film d’espionnage.

Blick auf die Glienicker Brücke

 

Der Weg zur Glienicker Brücke …

… erleben Sie – mit viel Informationen zur damaligen Zeit  – am Besten bei dem Kulturspaziergang „Das geteilte Berlin“.Ich zeige Ihnen dabei nicht nur die Originalplätze, sondern erzähle Ihnen auch die weniger bekannten, aber geheimnisvollen Details. Kulturspaziergänge können in französischer oder deutscher Sprache gebucht werden.

Oder Sie erobern sich diesen geheimnisvollen Ort in Berlin auf eigene Faust:

Von Berlin aus mit der S-Bahn bis Endstation Wannsee, danach gibt es eine Busverbindung bis zur Glienicker Brücke. Oder von Potsdam HBF mit der Strassenbahn.
De Berlin avec la S-Bahn jusqu’au terminus Wannsee, ensuite, le bus jusqu’à l’arrivée sur le pont. Ou alors de Potsdam HBF avec le tram.

Spannende Links zur Glienicker Brücke

Bridge of Spies – Der Unterhändler
Empfehlenswertes Buch: Glienicker Brücke: Schauplatz deutscher Geschichte
FAZ: Gefangenenaustausch an der Glienicker Brücke

 

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Zum 100. Todestag: Wer war Rosa Luxemburg?

Zum 100. Todestag: Wer war Rosa Luxemburg?

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Zum 100. Todestag: Wer war Rosa Luxemburg?

Bücher zu Leben und Werk von Rosa Luxemburg, die vor 100. Jahren ermordet wurde.

Von Dieter Kaltwasser, erschienen im General-Anzeiger am 22.1.2019

„In der vergangenen Woche gedachten zahlreiche Menschen der Ermordung der Sozialistenführer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht vor 100 Jahren – mitunter auch Leute, die der von den beiden vertretenen Politik eher fernstehen. Auch der Buchmarkt befasst sich mit Leben und Werk Luxemburgs, die heute als eine der berühmtesten europäischen Revolutionärinnen und bedeutende marxistische Theoretikerin gilt …“

Zum 100. Todestag von Rosa Luxemburg recherchiert Dieter Kaltwasser Bücher und Schriften

Zum Beispiel die Lebensgeschichte der „Revolutionärin“ ohne ideologischen Zwang von Piper. Oder „Eine Leiche im Landwehrkanal“ von Klaus Gietinger, der den Mord an Rosa Luxemburg untersuchte , …. Desweiteren gibt er Einblicke in das Leben von Rosa. Wer Sie war, wie sie war und wie immer wieder versucht wurde, ein falsches Bild von dieser hochintelligenten, starken und auch feinfühligen Frau zu zeichnen.

Klicken Sie rein, hier geht es zum Artikel: 100 Jahre Rosa Luxemburg

Rosa Luxemburg in Berlin

Wandeln Sie mit mir auf den Spuren von Rosa durch Berlin. Geschichte ein klein wenig anderst erleben und erfahren.

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Sur le traces de Rosa Luxemburg à Berlin

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Sur le traces de Rosa Luxemburg à Berlin

Auf den Spuren der Rosa Luxemburg in Berlin

Rosemarie Lipka, traductrice et organisatrice de promenades dans le Berlin de Rosa Luxemburg.
Son nom m’a toujours fascinée, depuis l’enfance. Pourtant,à l’école,on nous en avait à peine parlé.Il y a quelques années j’ai voulu me documenter sur elle, mais c’était assez difficile, tous les livres qui lui était consacrés étaient épuisés, j’en ai finalement trouvé quelques-uns chez des petits libraires sur le campus de la fac.

Si le régime de l’ex-RDA avait fait d’elle une martyre, Rosa Luxemburg reste dans la mémoire populaire allemande un personnage plutôt négatif.On voit en elle une gauchiste, une rouge.Certains milieux universitaires la décrivent comme une femme dangereuse qui voulait absolument la guerre, ce qui est faux.Par ailleurs, comme elle s’était prononcée contre l’insurrection lors de la révolution allemande, certains pensent qu’elle a trahi tout le monde.

Cette image déformée tient beaucoup, selon moi au fait qu’elle était une femme, dans un pays où les femmes ne doivent pas s’intéresser à la politique et doivent, aujourd’hui encore privilégier leurs enfants à leur carrière .

À Berlin après la chute du mur, la mairie de gauche a rebaptisé à son nom une place et une station de métro .Mais malgré ces gestes symboliques, sa mémoire suscite peu d’intérêt.Il y a bien, chaque 14 janvier, jour d’anniversaire de son assassinat, un defilé de quelques centaines de membres de Die Linke (la gauche de la gauche) jusqu’à sa tombe pour y déposer une gerbe. Mais la presse ne lui accorde qu’un entrefilet. Il n’y a aucun débat sur sa personne ou sur les circonstances de sa mort.

L’objectif de mes promenades que j’organise une ou deux fois par mois à Berlin c’est d’inciter les gens à s’intéresser à elle. J’emmène les visiteurs devant deux des maisons qu’elle a habitées à Berlin-Ouest. Je leur montrera plaque et le petit monument qui rappellent son souvenir. Des traces discrètes et fragiles.De même, une statue la représentant a été érigée devant la rédaction du quotidien Neues Deutschland mais elle se trouve au milieu des HLM. Il faut vraiment la chercher pour la trouver.

Le principal lieu de mémoire, et celui par lequel nous terminons la promenade, c’est le mémorial situé au bord du Landwehrkanal à l’endroit où son cadavre avait été jeté. Là,brisant l’indifférence des joggeurs et des familles qui se promènent une actrice redonne voix à Rosa Luxemburg.

(Propos recueillis par Amaury Chardeau)

Artikel in einer frz. Zeitung für Geschichte

Im Artikel der französischen Geschichtszeitung wird der Spaziergang „auf den Spuren der Rosa Luxemburg in Berlin“ empfohlen. Gegen das Vergessen der Rosa Luxemburg! Die Anerkennung für ihren Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit blieben ihr zeitlebens verwehrt. Auch heute wird Rosa Luxemburg nur als „kommunistisch“ dargestellt. Daß sie ein Vorbild in Sachen Zivilcourage, Mut und Engagement für die Menschen war, wird unter den Teppich gekehrt. Auch ihr Wissen, ihre Intelligenz, ihr solzer Weg als Frau in einer Männergesellschaft bleibt gerne unerwähnt.

Im Zeitungsbericht wird deshalb der Kulturspaziergang „Rosa in Berlin“ als sehr interessant und wichtig beschrieben.

Danke,

da freu ich mich natürlich schon ganz besonders,
daß die angebotenen Kulturspaziergänge ein ganz kleines bisschen wichtig sind.

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Rosa Luxemburg in Berlin

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Rosa Luxemburg – lernen war Leidenschaft

Rosa Luxemburg wurde als jüngste Tochter eines jüdischen Holzhändlers in Polen geboren. Den bescheidenen Wohlstand setzten die Eltern für die Bildung Ihrer fünf Kinder ein. Die Familie sprach zuhause polnisch und deutsch. Durch die Mutter lernten die Kindern die Schönheit von Sprache und Dichtung kennen.

Durch eine Fehldiagnose mußte Rosa Luxemburg ein Jahr lang Bettruhe halten und lernte in dieser Zeit autodidaktisch lesen und schreiben. Mit neun Jahren übersetzte sie deutsche und polnische Novellen und veröffentlichte mit 13 Jahren ihr erstes sarkastisches Gedicht über den Kaiser.

Rosa erhielt eine humanistische Ausbildung und lernte Russisch, Latein und Altgriechisch. Sprache empfand sie als Verbindung zu anderen Kulturkreisen. Bald beherrschte sie französisch fließend, konnte sich auf englisch und italienisch verständigen. Sie interessierte sich für Geologie, Botanik, Mathematik und Politik.

Rosa in Berlin

1889 kommt Rosa zum ersten Mal nach Berlin. Um die deutsche Staatsbürgerschaft zu erhalten heiratet sie. Rosa Luxemburg tritt  der SPD bei, die damals in der Arbeiterbewegung als fortschrittlichste sozialistische Partei Europas galt. Sie schreibt Zeitungsartikel, in denen sie zu wirtschaftlichen und sozialpolitischen Problemen Stellung nimmt. Sie greift den Militarismus und Imperialismus an.

Sie ist eine durch und durch moderne Frau, die ihrer Zeit weit voraus ist. Sie hatte eine Vision von Europa und ist gegen den Krieg. In Frankfurt ruft sie bei einer Kundgebung zur Kriegsdienstverweigerung auf. In Berlin fühlt sie sich nie wirklich zuhause. Sie bleibt eine Fremde.

Rosa Luxemburg lebt gefährlich

1919 finden die Januarunruhen statt. Nach mehreren Gefängnisaufenthalten ist es für Rosa eine Gefahr, in Berlin zu bleiben. Trotzdem gibt sie Ihren Kampf für Gerechtigkeit und Gleichbehandlung der Menschen nicht auf.  Durch Ihre klaren Worte und Ihre Ausstrahlung wird sie immer mehr zur Gefahr für die Obrigkeit. Sie wechselt aus Angst vor Verfolgung immer öfters Ihre Wohnung.

Am 15. Januar wird sie von Soldaten verschleppt, im Eden-Hotel in Berlin verhört und schliesslich getötet. Ihre Leiche wird in den Landwehrkanal geworfen. Ein Schuldiger war schnell ermittelt, aber von wem genau der Befehl ausging, konnte nie ermittelt werden. Eine Bestrafung der Täter fand nie statt.

Kulturspaziergang Rosa Luxemburg

Der Themen-Spaziergang „Rosa“ von der Kulturbrücke-Paris-Berlin zeigt die Spuren dieser faszinierenden starken Frau, die sie in Berlin hinterlassen hat. Ein Stück privater Geschichte wird erzählt. Wir kommen an verschiedenen Wohnungen vorbei, wo Rosa Luxemburg lebte. 

Am Ende des Spazergangs findet ein ca 20 minütiges Theaterstück statt:

  • Rosa kehrt als Wiedergängerin in die heutige Zeit zurück …
  • schimpft über die SPD, die Politik und Sarah Wagenknecht…

Der Artikel in einer französischen Geschichtszeitung empfiehlt den Spaziergang als unterhaltsamen Geschichtsunterricht gegen das Vergessen der Rosa Luxemburg.

Begleiten Sie mich auf dem Spaziergang!

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