„Le chat noir“, Kultur & Kabarett – Le Cabaret

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Kulturkabarett statt Freudenkabarett

„Le chat noir“ wurde 1881 von Rodolphe Salis in Paris gegründet und war ein „Kulturkabarett“. Kein „Freudenkabarett“, wie es in dieser Zeit eher üblich war. Es gab ja schon philosophische Salons der „Lumières“, in diesem Aufklärungszeitalter. Diese Salons versammelten Denker. Im „Chat Noir“ auf Montmartre fanden die berühmtesten Männer der Zeit Gesprächspartner. Künstler, einflussreiche Leute aus Paris, aber auch Reisende aller Welt trafen sich hier: Edouard Vuillard, Claude Debussy, Toulouse-Lautrec waren einige davon. „Le chat noir“ war das erste Kabarett mit der offiziellen Erlaubnis, Piano dort zu spielen. Zahlreiche namhafte  Musiker kamen so zu diesen Veranstaltungen …

„Le chat noir“ fut fondé en 1881 par Rodolphe Salis et était un „cabaret culturel“ et non un cabaret normal comme il y en avait tant à cette période. Il y avait déjà des Salons philosophiques sur les nouvelles idées des Lumières. Ces salons rassemblaient les penseurs. Au „Chat noir“, les plus célèbres hommes de cette époque y trouvaient des interlocuteurs. Artistes, personnes influentes de Paris mais aussi voyageurs du monde s’y retrouvaient: Edouard Vuillard, Claude Debussy, Toulouse-Lautrec étaient certains d’entre eux. „Le chat noir“, un cabaret où pour la première, jouer du piano était autorisé, a accueilli de nombreux visiteurs. …

Academie francaise – die Elite der Kunstschaffenden

Zunächst war das Kabarett eine winzige Zwei-Zimmer-Wohnung irgendwo in Paris: Durchgangszimmer. Der hintere Raum war dunkel, klein, ungemütlich. Rodolphe Salis hatte dann die geniale „Exclusiv-Marketingidee“: Nicht jeder durfte in dieses kleine Hinterzimmer. Nur Künstler, die schon Stammgäste waren, bekamen die Erlaubnis in diesem erlauchten Kreis zu verweilen. Eine Art Club. Es bekam den Namen „Academie francaise“, schon zu dieser Zeit der Name einer noch heute bestehenden Institution: Die intellektuelle Elite Frankreichs. Alle Kabarettbesucher hatten natürlich nur noch ein Ziel: Diese dunkle Hinterkammer, heilige Halle der Intelligenz…

Avant tout, le cabaret fut un minuscule appartement 2 pièces dans Paris: chambre d’hôtes. La pièce du fond était sombre, petite et inconfortable. Le fondateur eu une idée de marketing géniale: Tout le monde n’avait pas accés à cette petite pièce du fond, juste les artistes étant déjà des habitués avait le droit d’y aller. Il vint alors le nom „Académie francaise“, aujourd’hui encore connue comme institution pour l’élite des intellectuels de France. Tous les clients du cabaret avait un but: accéder a cette pièce, grande salle de l’intelligence…

Kulturzeitschrift „Le chat noir“

1882 begann Salis Werbung zu machen: Der Anfang der Kulturzeitschrift „Le chat noir“ mit Literatur, Theaterrezensionen, Ausstellungsberichte, Gedichte, …
Es gab ungewohnte Ausstellungen. Zum Beispiel die von Jules Levy: In seiner kleinen Pariser Wohnung stellte er kleine Zeichnungen und Karikaturen vor. Innerhalb von vier Stunden kamen über 2000 Besucher, unter ihnen Manet, Renoir, Pissarro und auch Richard Wagner.

En 1882, Salis commenca a faire de la publicité: début du magazine „le chat noir“, littérature, pièce de théatre, expositions, poèmes. Il y eut des expositions inhabituelles, comme par exemple, une exposition organisée par Jules Levy: dans son petit appartement parisien il présenta des petits dessins et des cartitures. En 4 heures, il eut plus de 2000 visiteurs, parmis lesquels Manet, Renoir, Pissarro et Richard Wagner étaient présents.

Die Organisatoren solcher Ausstellungen waren die „Incoherents“. Diese Menschen waren Freigeistler, hinterfragten alle und alles, flirteten mit dem Anarchismus. Das Kabarett nicht nur ein Ort wo man sich amüsiert und divertiert wird,sondern wo man diskutiert, hinterfragt, wo Ideen entstehen. Schon bald wurde das Kabarett zu klein, mehrmals zog man um. In den Kabarettvorräumen gab es Karikaturen,  Zeichnungen von Monet, Degas, Pissaro, Toulouse-Lautrec.

Les organisateurs de ces expositions étaient les „incohérents“. Ces personnes étaient des penseurs libres, remettant tout en cause et flirtant avec l’anarchisme. Le cabaret n’était pas seulement un lieu d’amusement et de divertissement mais aussi un endroit où il était possible de discuter, de présenter ses idées et de remettre des sujets en cause. Peu de temps après, le cabaret devenait trop petit et il changea plusieurs fois de lieu. Dans les antichambres du Cabaret, on pouvait y observer des caricatures et des peintures de Monet, Degas, Pissarro et Toulouse-Lautrec.

Aus den kleinen Familienvorführungen wurden künstlerisch-hochwertige Veranstaltungen, die Vorläufer des Kinos: Die Vorführungen enthielten Bewegung,Farbe und den Ton (Musik und die Stimme). Die Themen variierten und waren sehr weitläufig: Literatur, Geschichte,Politik(Napoleon als Thema war äusserst beliebt), Schattentheater und Maskentheater.

Les petites présentations plutot familiales devinrent très vite des expositions artistiques de haute qualité et des précurseurs du cinéma: les présentations se composaient des mouvements, des couleurs et des sons (musiques et voix). Les thèmes variaient et s’étendaient de la littérature au théatre d’ombres en passant par l’Histoire et la politique (Napoléon était alors un sujet très populaire).

„le chat noir“: Der Louvre vom Montmartre

Die Vielfalt der künstlerischen Darstellungen war so gross, dass man das Kabarett „le chat noir“ als Louvre von Montmartre bezeichnete. Diese Welt des „spectacle“ beeinflusste die französische Kultur dieser Zeit sehr stark. Strassenfeste, Zirkus, Jahrmärkte,d ieses Strassentheater verschmolz ineinander. Paris war eine grosse Strassenbühne. Im Januar 1897 verliess Salis mit seiner Theatertruppe Paris, um in St Petersburg weiterzumachen.Er hatte genug von Paris, fand, dass Montmartre die Unschuld und seine künstlerische Energie verloren hatte. Salis starb, ohne seinen Wunsch zu erfüllen, in Paris erneut ein Kabarett zu eröffnen.

La diversité était si grande que le cabaret obtint le surnom de „louvre de Montmartre“. Ce monde du spectacle influenca fortement la culture francaise. Fêtes et théatre de rue, cirque et foires fusionnaient les uns avec les autres, de sorte que Paris devint une immense scène. En Janvier 1897, Salis quittait Paris avec sa troupe pour continuer à Saint Petersbourg. Il en avait assez de Paris et trouvait que Montmartre avait perdu aussi bien son innocence que son énergie artistique. Salis mourut sans pouvoir réaliser son rêve: ouvrir un nouveau cabaret à Paris.

Le Chat Noir – Untergegangen in den Touristenmassen

Heute kann man nur noch schwer diesen Geist von Montmartre nachvollziehen. Touristenmassen überall. Doch am späten Abend, oder wenn das Wetter regnerisch ist ,kann man in den engen Gassen hinter Sacre Coeur noch Momente dieser Freigeistkultur einfangen…

Aujourd’hui, il est difficile de retrouver cet esprit de Montmatre. Les masses de touristes sont partout. Cependant, tard le soir ou quand le temps est pluvieux, dans les petites ruelles situées derrière le Sacré Coeur, il est encore possible de retrouver la culture des libres penseurs et l’atmosphère d’autrefois…

Auf den Spuren von Le Chat Noir

Lassen Sie uns zusammen plaudern und diskutieren! Über diese spannende Kulturgeschichtliche Zeit in Paris.Buchen Sie eine kulturelle Online-Stunde. Es wird bestimmt unterhaltsam, lehrreich und kurzweilig …

Kunst und Sprache.Lernen Sie die französische Sprache und die Kultur dieses herrlichen Landes individuell kennen. Im Sprachunterricht der Kulturbrücke gehe ich gerne auf Ihre Interessen ein.

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Geheimnisvolle Orte: Selbstmörderfriedhof / Cimetière des sans noms

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Zu den geheimnisvollen Orten in Berlin gehört auch der „Friedhof der Namenlosen“. Man nennt ihn auch den Selbstmörderfriedhof, da in früheren Zeiten diese verzweifelten Menschen nicht auf dem öffentlichen Friedhof begraben werden durften. Der Selbstmörderfriedhof ist ein „Muss“ für alle Berlinbesucher mit Hang zum Besonderen.

Friedhof der Namenlosen und Selbstmörder

Havelchaussee, nicht weit von Charlottenburg-Wilmersdorf gibt es einen auch für alteingesessene Berliner völlig unbekannten Ort: Den Selbstmörderfriedhof Grunewald-Forst. Nicht weit von diesem Ort entfernt macht die Havel einen Knick, Wasserleichen wurden angeschwemmt. Viele Selbstmörder unter ihnen. 1878/79 war es letztendlich an der Forstverwaltung, sich um die Selbstmörder zu kümmern. Die Kirche verweigerte den Angehörigen den Zugang zu „normalen“ Friedhöfen. Zunächst wurden Leichen einfach im Wald verscharrt, bald jedoch gab  es eine Friedhofsmauer.

Havelchaussee. Pas très loin de Charlottenburg-Wilmersdorf, il existe un endroit inconnu des berlinois: le cimetière des suicidés de la foret de Grunewald. Non loin non plus de cet endroit l’Havel fait une courve: les cadavres furent alluvioner par le courant. Parmi eux, beaucoup de personnes s’étant suicidéses. En 1878/79 se fut au tour de l’administration de s’occuper des cadavres de personnes suicidées, l’Église refusant de leur accès aux cimetières „normaux“. Les cadavres furent tout simplement enterrés dans la forêt jusqu’à ce qu’un mur en fasse un cimetière.

Schwangere unverheiratete Frauen & Soldaten

Unterschiedliche Gräber, viele Namenslose: Dienstmädchen, die sich das Leben nahmen, da sie von ihren Hausherren geschwängert wurden. Keine Zukunft in der damaligen Gesellschaft. Orthodoxe, einfache Holzkreuze: Es waren Soldaten, die sich das Leben nahmen,da sie keinem anderen als dem Zaren dienen wollten.

Les tombes sont diffèrentes: beaucoup sont sans noms, des bonnes qui se sont retirées la vie après être tombées enceinte de leur maître de maison. Pas le moindre espoir de futur avait sa place dans la société de l’époque. Orthodoxe, de simples croix en bois, des soldats qui se sont tués pour ne pas avoir à servir quelqu’un d’autre que le tsar. 

1945 wurde der Selbstmörderfriedhof faktisch legalisiert

1920 wurde Gross-Berlin gebildet, es kamen weitere Gräber hinzu. 1945… Berlin hatte nach den Bombenanschlägen keinen Platz mehr, alle die Toten zu begraben, also begrub man auch einige Bombenopfer hier. 

En 1920 le Grand Berlin se forma et de ce fait beaucoup de nouvelles tombes firent leur apparition. En 1945… Berlin n’avait plus de place pour enterrer les victimes des bombes et donc on les fit enterrer dans cet endroit. 

Skuril: Auf dem Grab eines Oberförsters steht: „Jagd vorbei“.
Sur la tombe d’un forestier supérieur il est écrit: chasse finie.

Ruhestätte für Kunst-Schaffende …

Ein paar Künstler fanden hier ebenfalls ihre letzte Ruhestätte. Wie z.B. auch die Musikerin Christa Päffgen, alias Nico. Sie sang in der Rockgruppe „The Velvet Underground“ und lernte später Fellini kennen. Sie spielte in „La dolce Vita“. Die Sängerin und Schauspielerin war keine Selbstmörderin im klassischen Sinne. Sie fiel (unter Drogeneinfluss??) auf Ibiza vom Fahrrad und erlag einer Gehirnblutung. Da sie als Jugendliche zusammen mit ihrer Mutter auf dem Berliner Selbstmordfriedhof spazieren ging, fand sie den Ort wunderschön und wünschte, dort einmal begraben zu sein. Diesen Wunsch hat man ihr erfüllt, sie hat dort ihre letzte Ruhestätte gefunden. Der Förster berichtete, dass die Beerdigung gefeiert wurde, so traurig-fröhlich, dass man noch tagelang „Schnapsleichen“ fand, die nur nach und nach verschwanden…

Certains écrivains trouvèrent ici l’ultime lieu de repos, comme Christa Päffgen alias Nico. Elle faisait partie en tant que chanteuse du groupe „The Velvet Underground“ et fit plus tard la connaissance de Fellini. Elle joua, de plus, dans la „Dolce Vita“. Cette chanteuse/actrice ne se suicida pas dans le sens propre du terme. Sous l’influence de la drogue (?) elle tomba de vélo à Ibiza et eut une émorragie cerébrale. S’étant rendu avec sa mère dans sa jeunesse dans ce cimetière, elle souhaitait y être enterrée. Et ce dernier souhait lui fut accorder. Le forestier racontait que l’enterrement fut triste mais aussi joyeux et qu’on retrouve parfois encore des petites bouteilles d’eau de vie qui disparaissent peu à peu.

Einzigartig: Der Selbstmörderfriedhof in Berlin

Idyllisch und ein wenig vergessen – ein verlassener Ort mitten in Berlin von wilder verwachsener Schönheit. Es ist der einzige Selbstmörderfriedhof in Deutschland, obwohl es deutschlandweit natürlich zahlreiche Begräbnisstätten für Namenlose und „Unwürdige“ gab. Damit zählt er – wie auch die Glienicker Brücke und der Teufelsberg – zu den wirklicht geheimnisvollen Orten in Berlin.

Un lieu idyllique, oublié dans le centre de Berlin, rempli d’un beauté sauvage qui le rend unique: il est le seul cimetière de suicidés en Allemagne.

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Französisches Berlin: Corbusierhaus – Le Corbusier

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Der Architekt Le Corbusier baut eine Hausmaschine

L’Unité d’habitation de l’architecte franco-suisse Le Corbusier

Dieses Haus war als „Demonstrationsobjekt“ für die Internationale Bauausstellung 1957 gedacht. Dieses Gebäude ist kein Einzelstück des Schweizer Architekten, wie das Kongresszentrum in Berlin, sondern das Dritte nach Marseille und Nantes.

Ce batiment fut un élèment démonstratif de l’exposition de construction de 1957. Il n’est cependant pas le seul, il y a le centre des Congrès de Berlin, venant en troisième position après celui de Marseille et Nantes.

„Das Haus ist eine Maschine zum Wohnen“

So das Zitat von Corbusier. Er nannte sein soziales Bauwerk „Wohnungseinheit“.

„La maison est une machine à vivre“ disait Le Corbusier…

Il nomma son oeuvre Unité d’Habitation.

Klotz in Berlin, das Corbusierhaus

Im Berliner Bezirk Cherlottenburg-Wilmersdorf, Ortsteil Westend und in der Nähe des Olympiastadions, fällt dieses Gebäude auf: Bunte Fassaden, ein viereckiger Klotz von über 530 Wohnungen, 17 Etagen, die über 10 Zugangsstraßen begehbar sind. Die sogenannten Strassen sind meterlange Flure, die an Krankenhäuser erinnern.

C’est à Berlin, près du stade olympique que se trouve le batiment: c’est avec sa facade colorée, son bloc carré et ses 530 appartements, ses 17 étages et étendu sur dix „rues“, qu’il se fait remarquer. Ces „rues“ sont en réalité des corridors de plusieurs métres de long, rapellant les couloirs d’hôpitaux.

Eine Stadt im Haus im franz. Berlin

Eine eigene funktionierende Stadt in einem Haus wollte der Architekt Le Corbusier. Im Gebäude: Ein kleiner Supermarkt, ein Waschsalon, rundherum Grünflächen. Ob man dort wohnen möchte bleibt dahingestellt. Le Corbusier hat übrigens nie Architektur studiert, der Schweizer hatte gelernt, Uhrendeckel zu gravieren. Vielleicht liebte er deshalb das in sich geschlossene …

Une ville dans une ville: c’est ce que voulait Le Corbusier. Le batiment contient aussi un supermarché, un salon de beauté et beaucoup de bases. Que quelqu’un veuille y habiter n’est pas très sur.. Le Corbusier avait, de plus, étudier la fabrication de couvercle d’horloge, et non l’architecture…

Kulturspaziergang: Französisches Berlin

Wir besuchen das Corbusierhaus auf Wunsch beim Kulturspaziergang durch das französiche Berlin. Für eine geschlossene Gruppe passen wir den Spaziergang ganz individuell nach Ihren Wünschen an.
Ideal als besonderes Highlight für eine Feier, oder Jubiläum.

Sie bevorzugen einen Spaziergang in französischer Sprache oder in Verbindung mit einem kleinen Sprachunterricht? Kein Problem, wir sind flexibel und erfüllen viele Wünsche.

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Museumsinsel in Berlin – L’Ile des Musées, Berlin

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Berlin, die geteilte Stadt: Es gibt zwei Kunstmuseenzentren, im Westen das Kulturforum mit der Neuen Nationalgalerie, der Gemäldegalerie alter Meister, dem Kupferstichkabinett, der Kunstbibliothek der ehemaligen DDR und die Museumsinsel.

Berlin, la ville partagée: Il y a deux centres culturels: a l’Ouest, le forum de la culture avec la nouvelle galerie nationale, le musée des peintures, la bibliothéque artistique et le Philarmonie. A l’Est, l’ancienne RDA, l’ile des musées.

Nach dem Mauerfall sollten die Westbestände der Gemäldegalerie vom Museum Dahlem in einen Neubau am Kulturforum geschafft werden. Seit 1998 findet man die alten Meister hauptsächlich in der Gemäldegalerie des Kulturforums, zum kleineren Teil im Bode-Museum auf der Museumsinsel.

Après la chute du mur de Berlin, les réserves de l’Ouest de la Gemäldegalerie sont utilisée pour le nouveau Musée Dahlem du forum de la culture. Depuis 1998, on trouve les vieilles oeuvres principalement dans la Gemäldegalerie du forum culturel, dans la plus petite partie du Bode Museum sur l’île des musées.

Museumsinsel Berlin nach dem Vorbild des Louvre-Museums in Paris

Mitte 2012 wollte die Stiftung „Preussischer Kulturbesitz“,dass die vollständige Sammlung alter Meister nun in einem Gebäude gegenüber des Bode-Museums ihre Heimat findet. Die Stiftung verfolgt damit natürlich ein touristisches Ziel: Die Museumsinsel wird besser besucht als das Kulturforum. Der Architekt David Chipperfield soll gegenüber des Neuen Museums (die bekannteste und schönste Berliner Dame,Nofretete,befindet sich dort) die James-Simon-Galerie errichten. Dieser Bau soll das Empfangsgebäude der Museumsinsel werden. Alle Museen der Insel sollen unterirdisch verbunden  werden und so zu einem Gesamtkomplex gestaltet werden, nach dem Vorbild des Louvre-Museums in Paris.

Tous les musées de l’île doivent être reliés en sous-sol, d’après le modèle du musée de Louvre à Paris.

Au milieu de 2012  l’institution „Preussischer Kulturbesitz“ voulait que la collection complète des vieilles oeuvres trouve leur place dans un batiment du Bode Museum. L’institution poursuit avec cela naturellement un but touristique : l’île de musée est plus visitée que le forum culturel. Sur l’île des musées se trouvent de nombreux chantiers de construction : le musée de Pergame est en reconstruction et il y a un projet intéressant : l’architecte David Chipperfield doit construire pour le nouveau musée (la plus connue et la plus belle Berlinoise, Nefertiti, se trouve là) la galerie de Simon James. Cette construction doit devenir le bâtiment de réception de l’île des musée. Tous les musées de l’île doivent être reliés en sous-sol, d’après le modèle du musée de Louvre à Paris.

Berliner Museumsinsel Unesco-Welterbe

Depuis 1999 l’ile des musées fait partie du patrimoine mondial.

Ein schönes Symbol für die Zukunft, zwei Städte kommen sich näher, nachdem erst vor kurzer Zeit „50 Jahre Elyseevertrag“ gefeiert wurden. 

Un beau symbol pour l’avenir, deux villes se rapprochent l’une de l’autre encore un peu plus, et cela juste après les 50 ans du pacte de l’Elysées.

Museumsinsel Berlin

Besuchen Sie mit mir die Museumsinsel und kombinieren Sie Kunst mit Sprache. Französisch, Deutsch und Englisch – die Sprache verbindet – wie auch die Kunst.

Externe Links: Offizielle Museums Insel Seite

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Paris – Berlin und das Parfüm

Paris – Berlin und das Parfüm

Paris, die einzige Stadt der Liebe und des Parfüms? Nicht unbedingt. Wir zählen das Jahr 1856, in diesem Jahr wurde die Firma Schwarzlose in Berlin gegründet. In Paris fand zur selben Zeit der Pariser Frieden statt, somit das Ende des Krimkrieges. Am 17.2. stirbt der deutsche Dichter Heinrich Heine in der frz. Hauptstadt. Alexander von Humboldt ist der erste fotografische Mittler zwischen Paris und Berlin.

Paris est-elle la seule ville de l’amour et du parfum? Pas nécessairement. Nous sommes en 1856, année où la société Schwarzlose fut fondée. En cette même époque, Paris connait enfin la paix et la fin de la guerre de Crimée. Le 17 Février, le poéte allemand Heinrich Heine meurt dans la capitale francaise. Alexandre de Humboldt est le premier médiateur photographique entre Paris et Berlin.

Er hat als Mitglied der Jury der Pariser Akademie der Wissenschaften über den Wert des fotografischen Verfahrens (entwickelt von Louis Jacques Daguerre) zu urteilen.Humboldt korrespondiert aber gleichzeitig mit Daguerres Konkurrenten Henry Fox Talbot. Gustave Flaubert veröffentlicht 1856 Madame Bovary, das Werk, welches ganz Europa skandalisiert. Doch durch Madame Bovary wird der Ehebruch salonfähig. Berlin ist ein Anziehungspunkt für Freigeister. Hugenotten, Polen ,Juden kommen nach Berlin und bereichern die Stadt. Berlin wird ein Kreativitätenkochtopf, Künstler, Intellektuelle haben in Europa nur ein Ziel: Berlin.

Parfüm: Handel von Schwarzlose

Joachim Friedrich Schwarzlose, ein Klavierbauer, entschied sich 1856 mit Parfümwaren zu handeln, in der damaligen Zeit ein Zukunftsgeschäft.

En tant que membre du Jury de l’Académie francaise des sciences, il a jugé la valeur des procédés photographiques (développer par Jacques Daguerre). Humboldt correspond simultanément avec le concurrent de Monsieur Daguerre: Henry Fox Talbot. Gustave Flaubert publie en 1856 son fameux roman „Madame Bovary“, qui scandalisa l’Europe toute entière. Cependant, de part ce roman, l’adultère sera accepté. De son coté, Berlin attire du monde: les esprits libres, les huguenots, les polonais et les juifs enrichissent la ville. Berlin devient la métropole de la créativité, des artistes et des intellectuels. Joachim Friedrich Schwarlose, facteur de pianos, se décide en 1856 de commercialiser du parfum: une affaire pleine d’avenir.

Die Komposition der Düfte

Musik, Tanz und Schauspiel hat ja etwas mit Komposition zu tun, ebenso die Düfte… Edmonde Guy war eine bekannte Pariser Schauspielerin und Tänzerin. Sie trat im Bataclan und im Lido auf. Sie verkörperte das berühmte Produkt“ Rosa Centifolia“ der Firma Schwarzlose und wurde das Gesicht der Firma.

La musique est composition. Les parfums le sont également. 

Edmonde Guy fut une actrice et danseuse parisienne de renom. Elle se produisa au Bataclan et au Lido. Elle incarna le merveilleux produit „Rosa Centifolia“ de la société Schwarzlose et devint, par la suite, le visage de la marque. 

Schwarzlose & Söhne: Das erste Haarfärbemittel

1956 erschien im Berliner Tagesspiegel ein Artikel über Männer mit zweifarbigen Bärten. Gesehen wurden diese Männer sowohl auf der Friedrichstrasse als auch Unter den Linden in Berlin. Mit Plakaten für „Aureol“ warben sie für ein ungefährliches Haarfärbemittel. Damals eine Revolution auf dem Markt und ein Umsatzbringer für Schwarzlose und Söhne. 1907 gründete Eugène Schueller eine Firma namens L’Oreal. Das erste Produkt dieser Firma:“ Teinture pour Cheveux“ mit dem Namen L’Auréole. In dieser Zeit gab es noch kein internationales Patentrecht. Heute wird vermutet, dass der Markenname „Aureol“ als Reparation von den französischen Besatzern beansprucht wurde.

En 1956, le Berliner Tagesspiegel (journal quotidien berlinois) publie un article sur des hommes avec des barbes bicolores. Ces hommes furent apercu dans la Friedrichstrasse, ainsi que sur Unter den Linden dans Berlin. Avec des pancartes „Auréol“, ils faisaient de la publicité pour une teinture pour cheveux non dangereuse. Ce fut une révolution et un tremplin économique pour la société Schwazlose et Fils. En 1907, Eugène Schueller fonde la société L’Oréal. Son premier produit sur le marché fut la „teinture pour cheveux l’Auréole“. Malheureusement, à cette époque, le dépot de brevets n’existait pas encore. Cela laisse penser que le nom de la marque „L’Aureol“ fut réclamé comme réparation par les occupants francais.

Neugründung des traditionellen Familienunternehmens

2012 entschliessen sich drei kreative Menschen dieses alte Berliner Familienunternehmen wieder aufleben zu lassen und zu modernisieren. Tamas Tagscherer, Lutz Hermann und Véronique Nyberg.

Sechs Parfüme haben sie bisher neu kreiert:

Trance, Fetisch, Rausch, Zeitgeist, Treffpunkt 8 Uhr, 1A-33

En 2012, un grand trio, composé de personnes créatives, décident de faire renaître et de moderniser l’entreprise familiale berlinoise: Tamas Tagscherer, Lutz Hermann et Véronique Nyberg. Jusqu’ici, ils ont déjà créé six nouveaux parfums: Trance, Fetisch, Rausch, Zeitgeist, Treffpunkt 8 Uhr et 1A-33.

 Begleiten Sie mich
in die Welt der Düfte.

Ich nehme Sie mit auf einen Duftspaziergang durch Berlin.

Selbstverständlich sprechen wir dabei Deutsch oder Französisch oder beide Sprachen.

Herzlichst,
Ihre Rosemarie Lipka

Tsé-Tsé Associées – zwei Fliegen mit einer Klappe

Tsé-Tsé Associées – zwei Fliegen mit einer Klappe

D’une pierre deux coups, Tsé-Tsé Associées

Für einige Menschen sind die zwei französischen Designerinnen (Catherine Levy und Sigolène Prébois) die hinter dem Namen“ Tsé-Tsé Associées “ stecken, kein Geheimnis mehr. Nach ihrem Diplom der Ecole nationale supérieure de création Industrielle arbeiteten die zwei Freundinnen auch weiterhin zusammen. Sie mieteten ein Atelier in Paris, nach langem Auf-und-Ab entstand 1991 die „Aprilvase“: 21 Glasbehälter ,die durch Metallteile zusammengehalten werden und die man nach Lust und Laune umformen kann. Ein weiterer Bestseller ist die Kubus Girlande, die es anfangs noch nicht mit LED-Leuchten gab. 

Pour beaucoup, les noms, Catherine Levy et Sigolène Prébois, qui se cachent derrière Tsé-Tsé Associées ne sont plus un secret. Après avoir été diplomées de l’École Supérieure de Création Industrielle, les deux amies continuèrent de travailler ensemble. Elle louèrent un atelier dans Paris et en 1991, après quelques hauts et bas, le Vase d’Avril, aujourd’hui devenu un merveilleux classique, fut créé. Le vase est composé de 21 tubes maintenus ensemble par des parties métalliques et flexibles qui vous permettent de former le vase selon vos envies, vos humeurs, les saisons ou encore les fleurs de votre bouquet! La Guirlande Cubique fait également partie des Bestseller!

 

Im Pariser Atelier der Tsé-Tsé Associées

Tsé-Tsé Atelier in Paris - kreative Künstlerinnen

 

Am 9.September war die Kulturbrücke-Paris-Berlin ins Pariser Atelier der Tsé-Tsé Associées  eingeladen. Sympathisch-entspannte Atmosphäre, Herzlichkeit, ein angenehmes Sich-Wohl Fühlen. Sigolène stellte uns die Neuigkeiten vor. 

Interessant zu erwähnen wäre hier eine Lichtquelle: Fleur de Givre, auf Deutsch: Reifblume. Rund, weiß, mit kleinen weißen Leuchten am Rand. Vielleicht fanden die Leute das Weiß langweilig, somit haben sich die „Fliegen“ etwas Originelles überlegt: Farben, mit denen man die Leuchten eigenhändig bemalen kann…und wieder entfernen und anders bemalen,usw.

Langlebig sollen die nicht ganz billigen Objekte sein, und eine Geschichte erzählen, bzw, jeder soll eine Geschichte träumen. Und hierin besteht der Charme dieser Objekte. Wenn etwas beschädigt ist, kann es ausgebessert werden. Ein Riss in der Goldtasse? Etwas Spezialkleber und Goldstaub. Ein Stück vom Teller abgesprungen? Kann gefeilt werden, denn Tassen,Teller, Gläser sind sowieso kein Standard, jedes Objekt hat seine eigene Aussage.

Le 9 Septembre, le Pont Culturel Paris-Berlin se rendit dans l’atelier parisien de Tsé-Tsé Associées. L’atmosphère était sympathique, détendue et nous avions un sentiment d’être les bienvenus. Sigolène nous fit découvrir les dernières créations et nouveautés. 

Celle qui nous a le plus marquer fut la Guirlande Fleur de Givre: des couronnes blanches avec des petits lampions blancs aux extremités. Pour ceux qui n’aime pas le blanc ou le trouve trop fade, les deux „Tsé-Tsé“ ont trouvées une solution très originale: une peinture avec laquelle nous pouvons colorer les couronnes selon nos goûts et qui est facilement effacable afin de ne jamais être lassé.

Des créations qui ont certes leur prix mais qui sont fabriquées afin d’être durable et de pouvoir créer une histoire. C’est exactement là que se trouve le charme de ces objets: Ils ne sont pas seulement une partie du décor mais nous aide à créer une ambiance et une histoire. 

Votre tasse en or est fendue? Il suffit d’utiliser de la colle et de la poussière d’or. Un morceau de votre assiette s’est cassé? Il est possible de la limer. 

Die Poesie der Objekte

Ein Glas ist stumpf, milchig geworden? Kann mit Punkten bemalt werden.

Es gibt die „hungrigen Teller“, die „durstigen Tassen und Gläser“, das „digitale Champagnerglas“ mit Fingerabdrücken. Oder das „besoffene Glas“, das „prickelnde Glas“. Die „Konfettitasse mit delikaten Goldpunkten auf weißem Porzellan. Eine „Milchtasse“, einfach aus feinem Porzellan.

Meine Lieblingskollektion ist das Geschirr mir dem poetischen Namen „Feux follets“, Irr-lichter… Daraus zu trinken verspricht ein Sich-verirren… Egal ob im Essen, Trinken, Gesprächen, in den Beziehungen …. Objekte, die Poesie sind, die alltägliche Sachen zu etwas Außergewöhnlichem machen. 

Ein Tablett, welches jetzt nicht mehr produziert wird, hat mich vor ca. 15 Jahren verführt und von Tsé-Tsé abhängig gemacht: ein Tablett mit dem viel versprechenden Namen „Le Derviche Tourneur“, der drehende Derwisch. Ein türkisfarbenes Metalltablett mit einem Fuß unten, sodass sich das Tablett drehen lässt. Einfach, so einfach, dass man darauf kommen muss.

Un verre est emoussé? Il peut être décoré avec quelques points multicolores!

Aujourd’hui il existe toute une multitude de magnifiques créations: l’Assiettes Affamée, les Tasses assoifées, la Coupe de Champagne Digitale, le Verre Ivre, le Verre Pétillant. La Tasse Confettis avec ses petits points dessinés délicatement sur de la porcelaine. Ou bien encore la Tasse Lactée avec sa jolie courve. Ma collection préférée est celle des Feux Follets. Elle donne à vos boissons ou repas une autre dimension. Tous ces objets sont une poésie qui rendent votre quotidien en quelque chose d’extraordinaire. 

Mon premier gros coup de coeur fut la tablette Le Derviche Tourneur. Cette tablette en métal bleu turquoise que l’ont peut tourner. Une idée tellement simple mais fantastique. 

Der Wert der Kollektion

Natürlich habe ich in dem schönen Atelier mit altem Holzboden meine Girlande neu gekauft, ich hatte noch eine alte, ohne LED’s. Und auch golden-weiße, delikate Porzellantassen…

Nichts ist altbacken in den Kollektionen. Und bitte, keine Kommentare über die nicht so billigen Preise: Alles wird in Europa hergestellt, in Frankreich oft. Und so etwas Poetisch-Originelles kann es nur dort geben. 

Dans ce joli atelier il me fut difficile de résister: j’ai racheter une Guirlande Cubique (lmon ancienne n’ayant pas de L.E.D) ainsi que quelques tasses en porcelaine… Pour ceux qui penseraient à faire quelques commentaire sur les prix: tout est fabriqué en Europe et en France. La qualité en devient poétique!

Links:

www.tse-tse.com
Boutiquen in Paris:
12, rue Sévigné; 75004 Paris
7, rue St-Roch; 75001 Paris

 

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Herzlichst,
Ihre Rosemarie Lipka

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