Geheimnisvolle Orte: Hotel Bogota Berlin

Geheimnisvolle Orte: Hotel Bogota Berlin

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Geheimnisvolle Orte in Berlin:
Hotel Bogota

Die 20iger Jahre in Berlin, und wie die Stadt heute mit diesem kulturellen Erbe umgeht. Helmut Newton, Yva (Else Ernestine Neuländer), Oskar Skaller, Benny Goodman, Alfred Simon, was haben all diese Menschen gemeinsam? Das Hotel Bogota in der Schlüterstrasse 45, in Berlin-Charlottenburg. Furtwängler, Gustav Gründgens, Heinz Rühmann, Hans Hinkel? Die Liste der namhaften Gäste im späteren Hotel Bogota läßt sich verlängern.

Les années 20 à Berlin et  de quelle manière la ville s’occupe de l’héritage. Helmut Newton, Yva (Else Ernestine Neuländer), Oskar Skaller, Benny Goodman, Alfred Simon, qu’on toutes ces personnes en commun? -La maison dans la Schlüterstrasse 45 à Berlin-Charlottenburg. Furtwängler, Gustav Gründgens,Heinz Rühmann, Hans Hinkel? C’est le coté tragique de cette même adresse: Schlüterstrasse 45.

Künstlerviertel Berlin Charlottenburg, Nazis und das Haus

Charlottenburg war zu Anfang des Jahrhunderts ein Künstlerviertel: Gerhart Hauptmann schrieb die „Weber“, Alfred Döblin lebte in der Schlüterstrasse 20, der Maler Otto Dix hatte sein Atelier neben dem Haus Nr. 45.
Das Hotel Bogota wurde ursprünglich 1911 als Wohnhaus gebaut. In den 20iger Jahren wohnte dort unter anderem der Unternehmer Skaller, der zu seinen Festen oft den Musiker Benny Goodman einlud.

In der 4.und 5. Etage hatte die Fotografin Yva ihre Wohnung und ihr Atelier. 1936 kam ein heute weltberühmter Künstler als Lehrling zu ihr: Helmut Newton. Im 4.Stock gibt es noch heute Evas Atelier, im Dachgarten machte sie ihre ersten Farbfotoexperimente. 1942 wurde sie von den Nazis im Konzentrationslager ermordet.

1942 wurde das Haus in der Schlüterstrasse von den Nazis enteignet, es wurde „das Reich“ von Hans Hinkel, dem Leiter der Reichskulturkammer. Heinz Rühmann handelte dort seine Honorare aus.

Die Briten vollzogen nach dem Krieg in der 3.Etage die Entnazifizierung.

Charlottenbourg était au début du siècle un quartier d’artiste : Gerhart Hauptmann écrivait les „tisseurs“, Alfred Döblin vivait dans le Schlüterstrasse 20, le peintre Otto Dix avait son atelier à côté de la maison numéro 45. Le bâtiment fut construit comme maison d’habitation en 1911. Au cours des années 20 habitait là, entre autres, l’entrepreneur Skaller qui invitait souvent Benny Goodman à ses fêtes. Au 4ème et 5ème étage, la photographe Yva avait son appartement et son atelier. En 1936 un artiste, mondialement connu aujourd’hui, s’y installait comme apprenti de cette dernière : Helmut Newton.
Encore aujourd’hui l’atelier a sa place au 4éme étage. Dans le jardin-terrasse, elle faisait ses premières expériences de photo en couleurs. En 1942 elle fut tuée par les nazis dans un camp de concentration.
En 1942 la maison fut dépossédée par les nazis, et devenait l‘ „empire“ de Hans Hinkel, le chef de la culture sous le 3éme Reich. Rühmann négociait là ses honoraires. Les Britanniques ont dénazifier le 3ème étage après la guerre.

Hotel Bogota in den 60ern

Der ehemalige Besitzer des Hauses, Heinz Rewald, konnte nach Kolumbien fliehen und so dort den Nazis entkommen. In den 60iger Jahren kehrte er nach Berlin zurück und nannte das Haus in der Schlüterstr.45 HOTEL BOGOTA. Der heutige Chef, Joachim Rissmann , verfolgt die schon immer herrschende Familientradition: Ein historischer Ort, der aber offen und zugänglich für kulturliebende Menschen bleibt. Im Andenken und Respekt an die zurückliegende Zeit finden im Hotel Tango-und Swingabende statt, Ausstellungen und Themenveranstaltungen. Zum Beispiel ein Abend im Rahmen der Veranstaltungsreihe: Zerstörte Vielfalt, Eine „Collage“ von und mit Evelin Förster.

L’ancien propriétaire de la maison, Heinz Rewald, pouvait s’enfuir en Colombie et échapper ainsi aux nazis. Au cours des années 60, il revenait à Berlin et appelait la maison dans la Schlüterstr.45: l’HOTEL DE BOGOTA. Le chef d’aujourd’hui, Joachim Rissmann, poursuit la tradition familiale: un endroit historique qui reste cependant ouvert et accessible aux personnes aimant la culture. Dans la mémoire et le respect du temps passé ont lieu dans cet l’hôtel des soirs de tango et de swing, des expositions et événements. Par exemple, un soir dans le cadre de l’événement : diversité détruite, un „collage“ de et avec Evelin Förster.

Das Ende vom Hotel Bogota

Herr Rissmann hat als Gastgeber den Wein persönlich eingeschenkt. Mit warmen, herzlichen Worten hiess er die bekannten und unbekannten Gäste willkommen. Dieses soll nun ein Ende haben. Das Hotel soll geschlossen werden, man kann die Miete nicht mehr bezahlen.Moderne hässliche Hotels sind billiger.Charlottenburg ist heute kein Künstlerviertel mehr, sondern Immobilienhaie schleichen durch die Strassen. Der Ku’damm ist in der Nähe und Geld ist gefragt,wozu braucht man noch Kultur?

Monsieur Rissmann en tant qu’hôte, a versé le vin personnellement. Avec des mots chaleureux et cordiaux, il souhaitait la bienvenue aux invités connus et inconnus. Maintenant, cela doit avoir une fin. L’hôtel doit être fermé, on ne peut plus payer le loyer. L’époque moderne et ses hôtels laids sont meilleur marché. Aujourd’hui, Charlottenbourg n’est plus aucun quartier d’artiste, mais les requins de l‘ immobilier se faufilent dans les rues. Le Ku’damm est à proximité et l’argent est demandé, pourquoi a t’on encore besoin de la culture ?

Kapitalismus statt Kultur

Das „Maison de France“ soll auch „verlegt“ werden, doch Menschen brauchen nötig Kultur. Die Fassade des Hotel Bogota steht unter Denkmalschutz, doch wer garantiert den intellektuellen Schutz dieses Ortes? Wir haben eine Verantwortung.

Nach einem schönen Abend 2013 stolperten wir vor dem Hotel über Etwas: Zwei Stolpersteine, einen im Andenken an Yva und einen für ihren Mann. Beide wurden von den Nazis in Konzentrationslagern ermordet. Können wir alle verantworten, dass Berlin nur diese zwei Steine von grossen Künstlern übriglässt? Dass Berlin einen historischen Erinnerungsort wie diesen  auslöscht, oder auch nur verändert?
Ich glaube die Antwort erübrigt sich…

La „Maison de France“ doit être aussi „déplacée“, mais des personnes ont absolument besoin de la culture. La façade de l’hôtel de Bogota se trouve sous la protection des monuments, mais qui garantit la protection intellectuelle de cet endroit ? Nous avons une responsabilité.
 
Après notre belle soirée d’hier, nous butions devant l’hôtel sur quelque chose : deux pavés comémoratifs, l’un pour la mémoire d’Yva et l’un pour son mari. Les deux furent tués par les nazis dans des camps de concentration. Pouvons nous accepter que Berlin laisse seulement ces deux pierres comme souvenir de deux grands artistes ?
Et que Berlin supprime les souvenirs historiques ou même envisage de les changer?

Hotel Bogota in Berlin

Das kleinste Hotel im Hotel: Das Hotel Bogota

Das Hotel Bogota mit seinen kulturellen Erinnerungen ist heute ein Museum. Nach der Schließung 2013 ist es Herrn Rissmann gelungen, einen Teil davon im neuen Henri-Boutique Hotel zu integrieren. Kunstliebhaber können hier in Erinnerungen schwelgen oder auch im Flair vergangener Tage übernachten.

Danke an Herrn Rissmann für seine herzliche Gastfreundschaft und seine Zeit. 
Merci à monsieur Rissmann pour son hospitalité et son temps.

Damit die Erinnerung an das Hotel Bogota wach bleibt, habe ich diesen Post geschrieben. Alles verändert sich – und wie auch der Selbstmörderfriedhof, die Glienicker Brücke und der Teufelsberg – gehört das Hotel Bogota zu den geheimnisvollen Orten in Berlin, deren Geschichte nicht vergessen werden darf.

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„Le chat noir“, Kultur & Kabarett – Le Cabaret

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Kulturkabarett statt Freudenkabarett

„Le chat noir“ wurde 1881 von Rodolphe Salis in Paris gegründet und war ein „Kulturkabarett“. Kein „Freudenkabarett“, wie es in dieser Zeit eher üblich war. Es gab ja schon philosophische Salons der „Lumières“, in diesem Aufklärungszeitalter. Diese Salons versammelten Denker. Im „Chat Noir“ auf Montmartre fanden die berühmtesten Männer der Zeit Gesprächspartner. Künstler, einflussreiche Leute aus Paris, aber auch Reisende aller Welt trafen sich hier: Edouard Vuillard, Claude Debussy, Toulouse-Lautrec waren einige davon. „Le chat noir“ war das erste Kabarett mit der offiziellen Erlaubnis, Piano dort zu spielen. Zahlreiche namhafte  Musiker kamen so zu diesen Veranstaltungen …

„Le chat noir“ fut fondé en 1881 par Rodolphe Salis et était un „cabaret culturel“ et non un cabaret normal comme il y en avait tant à cette période. Il y avait déjà des Salons philosophiques sur les nouvelles idées des Lumières. Ces salons rassemblaient les penseurs. Au „Chat noir“, les plus célèbres hommes de cette époque y trouvaient des interlocuteurs. Artistes, personnes influentes de Paris mais aussi voyageurs du monde s’y retrouvaient: Edouard Vuillard, Claude Debussy, Toulouse-Lautrec étaient certains d’entre eux. „Le chat noir“, un cabaret où pour la première, jouer du piano était autorisé, a accueilli de nombreux visiteurs. …

Academie francaise – die Elite der Kunstschaffenden

Zunächst war das Kabarett eine winzige Zwei-Zimmer-Wohnung irgendwo in Paris: Durchgangszimmer. Der hintere Raum war dunkel, klein, ungemütlich. Rodolphe Salis hatte dann die geniale „Exclusiv-Marketingidee“: Nicht jeder durfte in dieses kleine Hinterzimmer. Nur Künstler, die schon Stammgäste waren, bekamen die Erlaubnis in diesem erlauchten Kreis zu verweilen. Eine Art Club. Es bekam den Namen „Academie francaise“, schon zu dieser Zeit der Name einer noch heute bestehenden Institution: Die intellektuelle Elite Frankreichs. Alle Kabarettbesucher hatten natürlich nur noch ein Ziel: Diese dunkle Hinterkammer, heilige Halle der Intelligenz…

Avant tout, le cabaret fut un minuscule appartement 2 pièces dans Paris: chambre d’hôtes. La pièce du fond était sombre, petite et inconfortable. Le fondateur eu une idée de marketing géniale: Tout le monde n’avait pas accés à cette petite pièce du fond, juste les artistes étant déjà des habitués avait le droit d’y aller. Il vint alors le nom „Académie francaise“, aujourd’hui encore connue comme institution pour l’élite des intellectuels de France. Tous les clients du cabaret avait un but: accéder a cette pièce, grande salle de l’intelligence…

Kulturzeitschrift „Le chat noir“

1882 begann Salis Werbung zu machen: Der Anfang der Kulturzeitschrift „Le chat noir“ mit Literatur, Theaterrezensionen, Ausstellungsberichte, Gedichte, …
Es gab ungewohnte Ausstellungen. Zum Beispiel die von Jules Levy: In seiner kleinen Pariser Wohnung stellte er kleine Zeichnungen und Karikaturen vor. Innerhalb von vier Stunden kamen über 2000 Besucher, unter ihnen Manet, Renoir, Pissarro und auch Richard Wagner.

En 1882, Salis commenca a faire de la publicité: début du magazine „le chat noir“, littérature, pièce de théatre, expositions, poèmes. Il y eut des expositions inhabituelles, comme par exemple, une exposition organisée par Jules Levy: dans son petit appartement parisien il présenta des petits dessins et des cartitures. En 4 heures, il eut plus de 2000 visiteurs, parmis lesquels Manet, Renoir, Pissarro et Richard Wagner étaient présents.

Die Organisatoren solcher Ausstellungen waren die „Incoherents“. Diese Menschen waren Freigeistler, hinterfragten alle und alles, flirteten mit dem Anarchismus. Das Kabarett nicht nur ein Ort wo man sich amüsiert und divertiert wird,sondern wo man diskutiert, hinterfragt, wo Ideen entstehen. Schon bald wurde das Kabarett zu klein, mehrmals zog man um. In den Kabarettvorräumen gab es Karikaturen,  Zeichnungen von Monet, Degas, Pissaro, Toulouse-Lautrec.

Les organisateurs de ces expositions étaient les „incohérents“. Ces personnes étaient des penseurs libres, remettant tout en cause et flirtant avec l’anarchisme. Le cabaret n’était pas seulement un lieu d’amusement et de divertissement mais aussi un endroit où il était possible de discuter, de présenter ses idées et de remettre des sujets en cause. Peu de temps après, le cabaret devenait trop petit et il changea plusieurs fois de lieu. Dans les antichambres du Cabaret, on pouvait y observer des caricatures et des peintures de Monet, Degas, Pissarro et Toulouse-Lautrec.

Aus den kleinen Familienvorführungen wurden künstlerisch-hochwertige Veranstaltungen, die Vorläufer des Kinos: Die Vorführungen enthielten Bewegung,Farbe und den Ton (Musik und die Stimme). Die Themen variierten und waren sehr weitläufig: Literatur, Geschichte,Politik(Napoleon als Thema war äusserst beliebt), Schattentheater und Maskentheater.

Les petites présentations plutot familiales devinrent très vite des expositions artistiques de haute qualité et des précurseurs du cinéma: les présentations se composaient des mouvements, des couleurs et des sons (musiques et voix). Les thèmes variaient et s’étendaient de la littérature au théatre d’ombres en passant par l’Histoire et la politique (Napoléon était alors un sujet très populaire).

„le chat noir“: Der Louvre vom Montmartre

Die Vielfalt der künstlerischen Darstellungen war so gross, dass man das Kabarett „le chat noir“ als Louvre von Montmartre bezeichnete. Diese Welt des „spectacle“ beeinflusste die französische Kultur dieser Zeit sehr stark. Strassenfeste, Zirkus, Jahrmärkte,d ieses Strassentheater verschmolz ineinander. Paris war eine grosse Strassenbühne. Im Januar 1897 verliess Salis mit seiner Theatertruppe Paris, um in St Petersburg weiterzumachen.Er hatte genug von Paris, fand, dass Montmartre die Unschuld und seine künstlerische Energie verloren hatte. Salis starb, ohne seinen Wunsch zu erfüllen, in Paris erneut ein Kabarett zu eröffnen.

La diversité était si grande que le cabaret obtint le surnom de „louvre de Montmartre“. Ce monde du spectacle influenca fortement la culture francaise. Fêtes et théatre de rue, cirque et foires fusionnaient les uns avec les autres, de sorte que Paris devint une immense scène. En Janvier 1897, Salis quittait Paris avec sa troupe pour continuer à Saint Petersbourg. Il en avait assez de Paris et trouvait que Montmartre avait perdu aussi bien son innocence que son énergie artistique. Salis mourut sans pouvoir réaliser son rêve: ouvrir un nouveau cabaret à Paris.

Le Chat Noir – Untergegangen in den Touristenmassen

Heute kann man nur noch schwer diesen Geist von Montmartre nachvollziehen. Touristenmassen überall. Doch am späten Abend, oder wenn das Wetter regnerisch ist ,kann man in den engen Gassen hinter Sacre Coeur noch Momente dieser Freigeistkultur einfangen…

Aujourd’hui, il est difficile de retrouver cet esprit de Montmatre. Les masses de touristes sont partout. Cependant, tard le soir ou quand le temps est pluvieux, dans les petites ruelles situées derrière le Sacré Coeur, il est encore possible de retrouver la culture des libres penseurs et l’atmosphère d’autrefois…

Auf den Spuren von Le Chat Noir

Lassen Sie uns zusammen plaudern und diskutieren! Über diese spannende Kulturgeschichtliche Zeit in Paris.Buchen Sie eine kulturelle Online-Stunde. Es wird bestimmt unterhaltsam, lehrreich und kurzweilig …

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Geheimnisvolle Orte: Selbstmörderfriedhof / Cimetière des sans noms

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Zu den geheimnisvollen Orten in Berlin gehört auch der „Friedhof der Namenlosen“. Man nennt ihn auch den Selbstmörderfriedhof, da in früheren Zeiten diese verzweifelten Menschen nicht auf dem öffentlichen Friedhof begraben werden durften. Der Selbstmörderfriedhof ist ein „Muss“ für alle Berlinbesucher mit Hang zum Besonderen.

Friedhof der Namenlosen und Selbstmörder

Havelchaussee, nicht weit von Charlottenburg-Wilmersdorf gibt es einen auch für alteingesessene Berliner völlig unbekannten Ort: Den Selbstmörderfriedhof Grunewald-Forst. Nicht weit von diesem Ort entfernt macht die Havel einen Knick, Wasserleichen wurden angeschwemmt. Viele Selbstmörder unter ihnen. 1878/79 war es letztendlich an der Forstverwaltung, sich um die Selbstmörder zu kümmern. Die Kirche verweigerte den Angehörigen den Zugang zu „normalen“ Friedhöfen. Zunächst wurden Leichen einfach im Wald verscharrt, bald jedoch gab  es eine Friedhofsmauer.

Havelchaussee. Pas très loin de Charlottenburg-Wilmersdorf, il existe un endroit inconnu des berlinois: le cimetière des suicidés de la foret de Grunewald. Non loin non plus de cet endroit l’Havel fait une courve: les cadavres furent alluvioner par le courant. Parmi eux, beaucoup de personnes s’étant suicidéses. En 1878/79 se fut au tour de l’administration de s’occuper des cadavres de personnes suicidées, l’Église refusant de leur accès aux cimetières „normaux“. Les cadavres furent tout simplement enterrés dans la forêt jusqu’à ce qu’un mur en fasse un cimetière.

Schwangere unverheiratete Frauen & Soldaten

Unterschiedliche Gräber, viele Namenslose: Dienstmädchen, die sich das Leben nahmen, da sie von ihren Hausherren geschwängert wurden. Keine Zukunft in der damaligen Gesellschaft. Orthodoxe, einfache Holzkreuze: Es waren Soldaten, die sich das Leben nahmen,da sie keinem anderen als dem Zaren dienen wollten.

Les tombes sont diffèrentes: beaucoup sont sans noms, des bonnes qui se sont retirées la vie après être tombées enceinte de leur maître de maison. Pas le moindre espoir de futur avait sa place dans la société de l’époque. Orthodoxe, de simples croix en bois, des soldats qui se sont tués pour ne pas avoir à servir quelqu’un d’autre que le tsar. 

1945 wurde der Selbstmörderfriedhof faktisch legalisiert

1920 wurde Gross-Berlin gebildet, es kamen weitere Gräber hinzu. 1945… Berlin hatte nach den Bombenanschlägen keinen Platz mehr, alle die Toten zu begraben, also begrub man auch einige Bombenopfer hier. 

En 1920 le Grand Berlin se forma et de ce fait beaucoup de nouvelles tombes firent leur apparition. En 1945… Berlin n’avait plus de place pour enterrer les victimes des bombes et donc on les fit enterrer dans cet endroit. 

Skuril: Auf dem Grab eines Oberförsters steht: „Jagd vorbei“.
Sur la tombe d’un forestier supérieur il est écrit: chasse finie.

Ruhestätte für Kunst-Schaffende …

Ein paar Künstler fanden hier ebenfalls ihre letzte Ruhestätte. Wie z.B. auch die Musikerin Christa Päffgen, alias Nico. Sie sang in der Rockgruppe „The Velvet Underground“ und lernte später Fellini kennen. Sie spielte in „La dolce Vita“. Die Sängerin und Schauspielerin war keine Selbstmörderin im klassischen Sinne. Sie fiel (unter Drogeneinfluss??) auf Ibiza vom Fahrrad und erlag einer Gehirnblutung. Da sie als Jugendliche zusammen mit ihrer Mutter auf dem Berliner Selbstmordfriedhof spazieren ging, fand sie den Ort wunderschön und wünschte, dort einmal begraben zu sein. Diesen Wunsch hat man ihr erfüllt, sie hat dort ihre letzte Ruhestätte gefunden. Der Förster berichtete, dass die Beerdigung gefeiert wurde, so traurig-fröhlich, dass man noch tagelang „Schnapsleichen“ fand, die nur nach und nach verschwanden…

Certains écrivains trouvèrent ici l’ultime lieu de repos, comme Christa Päffgen alias Nico. Elle faisait partie en tant que chanteuse du groupe „The Velvet Underground“ et fit plus tard la connaissance de Fellini. Elle joua, de plus, dans la „Dolce Vita“. Cette chanteuse/actrice ne se suicida pas dans le sens propre du terme. Sous l’influence de la drogue (?) elle tomba de vélo à Ibiza et eut une émorragie cerébrale. S’étant rendu avec sa mère dans sa jeunesse dans ce cimetière, elle souhaitait y être enterrée. Et ce dernier souhait lui fut accorder. Le forestier racontait que l’enterrement fut triste mais aussi joyeux et qu’on retrouve parfois encore des petites bouteilles d’eau de vie qui disparaissent peu à peu.

Einzigartig: Der Selbstmörderfriedhof in Berlin

Idyllisch und ein wenig vergessen – ein verlassener Ort mitten in Berlin von wilder verwachsener Schönheit. Es ist der einzige Selbstmörderfriedhof in Deutschland, obwohl es deutschlandweit natürlich zahlreiche Begräbnisstätten für Namenlose und „Unwürdige“ gab. Damit zählt er – wie auch die Glienicker Brücke und der Teufelsberg – zu den wirklicht geheimnisvollen Orten in Berlin.

Un lieu idyllique, oublié dans le centre de Berlin, rempli d’un beauté sauvage qui le rend unique: il est le seul cimetière de suicidés en Allemagne.

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Französisches Berlin: Corbusierhaus – Le Corbusier

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Der Architekt Le Corbusier baut eine Hausmaschine

L’Unité d’habitation de l’architecte franco-suisse Le Corbusier

Dieses Haus war als „Demonstrationsobjekt“ für die Internationale Bauausstellung 1957 gedacht. Dieses Gebäude ist kein Einzelstück des Schweizer Architekten, wie das Kongresszentrum in Berlin, sondern das Dritte nach Marseille und Nantes.

Ce batiment fut un élèment démonstratif de l’exposition de construction de 1957. Il n’est cependant pas le seul, il y a le centre des Congrès de Berlin, venant en troisième position après celui de Marseille et Nantes.

„Das Haus ist eine Maschine zum Wohnen“

So das Zitat von Corbusier. Er nannte sein soziales Bauwerk „Wohnungseinheit“.

„La maison est une machine à vivre“ disait Le Corbusier…

Il nomma son oeuvre Unité d’Habitation.

Klotz in Berlin, das Corbusierhaus

Im Berliner Bezirk Cherlottenburg-Wilmersdorf, Ortsteil Westend und in der Nähe des Olympiastadions, fällt dieses Gebäude auf: Bunte Fassaden, ein viereckiger Klotz von über 530 Wohnungen, 17 Etagen, die über 10 Zugangsstraßen begehbar sind. Die sogenannten Strassen sind meterlange Flure, die an Krankenhäuser erinnern.

C’est à Berlin, près du stade olympique que se trouve le batiment: c’est avec sa facade colorée, son bloc carré et ses 530 appartements, ses 17 étages et étendu sur dix „rues“, qu’il se fait remarquer. Ces „rues“ sont en réalité des corridors de plusieurs métres de long, rapellant les couloirs d’hôpitaux.

Eine Stadt im Haus im franz. Berlin

Eine eigene funktionierende Stadt in einem Haus wollte der Architekt Le Corbusier. Im Gebäude: Ein kleiner Supermarkt, ein Waschsalon, rundherum Grünflächen. Ob man dort wohnen möchte bleibt dahingestellt. Le Corbusier hat übrigens nie Architektur studiert, der Schweizer hatte gelernt, Uhrendeckel zu gravieren. Vielleicht liebte er deshalb das in sich geschlossene …

Une ville dans une ville: c’est ce que voulait Le Corbusier. Le batiment contient aussi un supermarché, un salon de beauté et beaucoup de bases. Que quelqu’un veuille y habiter n’est pas très sur.. Le Corbusier avait, de plus, étudier la fabrication de couvercle d’horloge, et non l’architecture…

Kulturspaziergang: Französisches Berlin

Wir besuchen das Corbusierhaus auf Wunsch beim Kulturspaziergang durch das französiche Berlin. Für eine geschlossene Gruppe passen wir den Spaziergang ganz individuell nach Ihren Wünschen an.
Ideal als besonderes Highlight für eine Feier, oder Jubiläum.

Sie bevorzugen einen Spaziergang in französischer Sprache oder in Verbindung mit einem kleinen Sprachunterricht? Kein Problem, wir sind flexibel und erfüllen viele Wünsche.

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Museumsinsel in Berlin – L’Ile des Musées, Berlin

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Berlin, die geteilte Stadt: Es gibt zwei Kunstmuseenzentren, im Westen das Kulturforum mit der Neuen Nationalgalerie, der Gemäldegalerie alter Meister, dem Kupferstichkabinett, der Kunstbibliothek der ehemaligen DDR und die Museumsinsel.

Berlin, la ville partagée: Il y a deux centres culturels: a l’Ouest, le forum de la culture avec la nouvelle galerie nationale, le musée des peintures, la bibliothéque artistique et le Philarmonie. A l’Est, l’ancienne RDA, l’ile des musées.

Nach dem Mauerfall sollten die Westbestände der Gemäldegalerie vom Museum Dahlem in einen Neubau am Kulturforum geschafft werden. Seit 1998 findet man die alten Meister hauptsächlich in der Gemäldegalerie des Kulturforums, zum kleineren Teil im Bode-Museum auf der Museumsinsel.

Après la chute du mur de Berlin, les réserves de l’Ouest de la Gemäldegalerie sont utilisée pour le nouveau Musée Dahlem du forum de la culture. Depuis 1998, on trouve les vieilles oeuvres principalement dans la Gemäldegalerie du forum culturel, dans la plus petite partie du Bode Museum sur l’île des musées.

Museumsinsel Berlin nach dem Vorbild des Louvre-Museums in Paris

Mitte 2012 wollte die Stiftung „Preussischer Kulturbesitz“,dass die vollständige Sammlung alter Meister nun in einem Gebäude gegenüber des Bode-Museums ihre Heimat findet. Die Stiftung verfolgt damit natürlich ein touristisches Ziel: Die Museumsinsel wird besser besucht als das Kulturforum. Der Architekt David Chipperfield soll gegenüber des Neuen Museums (die bekannteste und schönste Berliner Dame,Nofretete,befindet sich dort) die James-Simon-Galerie errichten. Dieser Bau soll das Empfangsgebäude der Museumsinsel werden. Alle Museen der Insel sollen unterirdisch verbunden  werden und so zu einem Gesamtkomplex gestaltet werden, nach dem Vorbild des Louvre-Museums in Paris.

Tous les musées de l’île doivent être reliés en sous-sol, d’après le modèle du musée de Louvre à Paris.

Au milieu de 2012  l’institution „Preussischer Kulturbesitz“ voulait que la collection complète des vieilles oeuvres trouve leur place dans un batiment du Bode Museum. L’institution poursuit avec cela naturellement un but touristique : l’île de musée est plus visitée que le forum culturel. Sur l’île des musées se trouvent de nombreux chantiers de construction : le musée de Pergame est en reconstruction et il y a un projet intéressant : l’architecte David Chipperfield doit construire pour le nouveau musée (la plus connue et la plus belle Berlinoise, Nefertiti, se trouve là) la galerie de Simon James. Cette construction doit devenir le bâtiment de réception de l’île des musée. Tous les musées de l’île doivent être reliés en sous-sol, d’après le modèle du musée de Louvre à Paris.

Berliner Museumsinsel Unesco-Welterbe

Depuis 1999 l’ile des musées fait partie du patrimoine mondial.

Ein schönes Symbol für die Zukunft, zwei Städte kommen sich näher, nachdem erst vor kurzer Zeit „50 Jahre Elyseevertrag“ gefeiert wurden. 

Un beau symbol pour l’avenir, deux villes se rapprochent l’une de l’autre encore un peu plus, et cela juste après les 50 ans du pacte de l’Elysées.

Museumsinsel Berlin

Besuchen Sie mit mir die Museumsinsel und kombinieren Sie Kunst mit Sprache. Französisch, Deutsch und Englisch – die Sprache verbindet – wie auch die Kunst.

Externe Links: Offizielle Museums Insel Seite

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Paris – Berlin und das Parfüm

Paris – Berlin und das Parfüm

Paris, die einzige Stadt der Liebe und des Parfüms? Nicht unbedingt. Wir zählen das Jahr 1856, in diesem Jahr wurde die Firma Schwarzlose in Berlin gegründet. In Paris fand zur selben Zeit der Pariser Frieden statt, somit das Ende des Krimkrieges. Am 17.2. stirbt der deutsche Dichter Heinrich Heine in der frz. Hauptstadt. Alexander von Humboldt ist der erste fotografische Mittler zwischen Paris und Berlin.

Paris est-elle la seule ville de l’amour et du parfum? Pas nécessairement. Nous sommes en 1856, année où la société Schwarzlose fut fondée. En cette même époque, Paris connait enfin la paix et la fin de la guerre de Crimée. Le 17 Février, le poéte allemand Heinrich Heine meurt dans la capitale francaise. Alexandre de Humboldt est le premier médiateur photographique entre Paris et Berlin.

Er hat als Mitglied der Jury der Pariser Akademie der Wissenschaften über den Wert des fotografischen Verfahrens (entwickelt von Louis Jacques Daguerre) zu urteilen.Humboldt korrespondiert aber gleichzeitig mit Daguerres Konkurrenten Henry Fox Talbot. Gustave Flaubert veröffentlicht 1856 Madame Bovary, das Werk, welches ganz Europa skandalisiert. Doch durch Madame Bovary wird der Ehebruch salonfähig. Berlin ist ein Anziehungspunkt für Freigeister. Hugenotten, Polen ,Juden kommen nach Berlin und bereichern die Stadt. Berlin wird ein Kreativitätenkochtopf, Künstler, Intellektuelle haben in Europa nur ein Ziel: Berlin.

Parfüm: Handel von Schwarzlose

Joachim Friedrich Schwarzlose, ein Klavierbauer, entschied sich 1856 mit Parfümwaren zu handeln, in der damaligen Zeit ein Zukunftsgeschäft.

En tant que membre du Jury de l’Académie francaise des sciences, il a jugé la valeur des procédés photographiques (développer par Jacques Daguerre). Humboldt correspond simultanément avec le concurrent de Monsieur Daguerre: Henry Fox Talbot. Gustave Flaubert publie en 1856 son fameux roman „Madame Bovary“, qui scandalisa l’Europe toute entière. Cependant, de part ce roman, l’adultère sera accepté. De son coté, Berlin attire du monde: les esprits libres, les huguenots, les polonais et les juifs enrichissent la ville. Berlin devient la métropole de la créativité, des artistes et des intellectuels. Joachim Friedrich Schwarlose, facteur de pianos, se décide en 1856 de commercialiser du parfum: une affaire pleine d’avenir.

Die Komposition der Düfte

Musik, Tanz und Schauspiel hat ja etwas mit Komposition zu tun, ebenso die Düfte… Edmonde Guy war eine bekannte Pariser Schauspielerin und Tänzerin. Sie trat im Bataclan und im Lido auf. Sie verkörperte das berühmte Produkt“ Rosa Centifolia“ der Firma Schwarzlose und wurde das Gesicht der Firma.

La musique est composition. Les parfums le sont également. 

Edmonde Guy fut une actrice et danseuse parisienne de renom. Elle se produisa au Bataclan et au Lido. Elle incarna le merveilleux produit „Rosa Centifolia“ de la société Schwarzlose et devint, par la suite, le visage de la marque. 

Schwarzlose & Söhne: Das erste Haarfärbemittel

1956 erschien im Berliner Tagesspiegel ein Artikel über Männer mit zweifarbigen Bärten. Gesehen wurden diese Männer sowohl auf der Friedrichstrasse als auch Unter den Linden in Berlin. Mit Plakaten für „Aureol“ warben sie für ein ungefährliches Haarfärbemittel. Damals eine Revolution auf dem Markt und ein Umsatzbringer für Schwarzlose und Söhne. 1907 gründete Eugène Schueller eine Firma namens L’Oreal. Das erste Produkt dieser Firma:“ Teinture pour Cheveux“ mit dem Namen L’Auréole. In dieser Zeit gab es noch kein internationales Patentrecht. Heute wird vermutet, dass der Markenname „Aureol“ als Reparation von den französischen Besatzern beansprucht wurde.

En 1956, le Berliner Tagesspiegel (journal quotidien berlinois) publie un article sur des hommes avec des barbes bicolores. Ces hommes furent apercu dans la Friedrichstrasse, ainsi que sur Unter den Linden dans Berlin. Avec des pancartes „Auréol“, ils faisaient de la publicité pour une teinture pour cheveux non dangereuse. Ce fut une révolution et un tremplin économique pour la société Schwazlose et Fils. En 1907, Eugène Schueller fonde la société L’Oréal. Son premier produit sur le marché fut la „teinture pour cheveux l’Auréole“. Malheureusement, à cette époque, le dépot de brevets n’existait pas encore. Cela laisse penser que le nom de la marque „L’Aureol“ fut réclamé comme réparation par les occupants francais.

Neugründung des traditionellen Familienunternehmens

2012 entschliessen sich drei kreative Menschen dieses alte Berliner Familienunternehmen wieder aufleben zu lassen und zu modernisieren. Tamas Tagscherer, Lutz Hermann und Véronique Nyberg.

Sechs Parfüme haben sie bisher neu kreiert:

Trance, Fetisch, Rausch, Zeitgeist, Treffpunkt 8 Uhr, 1A-33

En 2012, un grand trio, composé de personnes créatives, décident de faire renaître et de moderniser l’entreprise familiale berlinoise: Tamas Tagscherer, Lutz Hermann et Véronique Nyberg. Jusqu’ici, ils ont déjà créé six nouveaux parfums: Trance, Fetisch, Rausch, Zeitgeist, Treffpunkt 8 Uhr et 1A-33.

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Selbstverständlich sprechen wir dabei Deutsch oder Französisch oder beide Sprachen.

Herzlichst,
Ihre Rosemarie Lipka