Sur le traces de Rosa Luxemburg à Berlin

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Sur le traces de Rosa Luxemburg à Berlin

Auf den Spuren der Rosa Luxemburg in Berlin

Rosemarie Lipka, traductrice et organisatrice de promenades dans le Berlin de Rosa Luxemburg.
Son nom m’a toujours fascinée, depuis l’enfance. Pourtant,à l’école,on nous en avait à peine parlé.Il y a quelques années j’ai voulu me documenter sur elle, mais c’était assez difficile, tous les livres qui lui était consacrés étaient épuisés, j’en ai finalement trouvé quelques-uns chez des petits libraires sur le campus de la fac.

Si le régime de l’ex-RDA avait fait d’elle une martyre, Rosa Luxemburg reste dans la mémoire populaire allemande un personnage plutôt négatif.On voit en elle une gauchiste, une rouge.Certains milieux universitaires la décrivent comme une femme dangereuse qui voulait absolument la guerre, ce qui est faux.Par ailleurs, comme elle s’était prononcée contre l’insurrection lors de la révolution allemande, certains pensent qu’elle a trahi tout le monde.

Cette image déformée tient beaucoup, selon moi au fait qu’elle était une femme, dans un pays où les femmes ne doivent pas s’intéresser à la politique et doivent, aujourd’hui encore privilégier leurs enfants à leur carrière .

À Berlin après la chute du mur, la mairie de gauche a rebaptisé à son nom une place et une station de métro .Mais malgré ces gestes symboliques, sa mémoire suscite peu d’intérêt.Il y a bien, chaque 14 janvier, jour d’anniversaire de son assassinat, un defilé de quelques centaines de membres de Die Linke (la gauche de la gauche) jusqu’à sa tombe pour y déposer une gerbe. Mais la presse ne lui accorde qu’un entrefilet. Il n’y a aucun débat sur sa personne ou sur les circonstances de sa mort.

L’objectif de mes promenades que j’organise une ou deux fois par mois à Berlin c’est d’inciter les gens à s’intéresser à elle. J’emmène les visiteurs devant deux des maisons qu’elle a habitées à Berlin-Ouest. Je leur montrera plaque et le petit monument qui rappellent son souvenir. Des traces discrètes et fragiles.De même, une statue la représentant a été érigée devant la rédaction du quotidien Neues Deutschland mais elle se trouve au milieu des HLM. Il faut vraiment la chercher pour la trouver.

Le principal lieu de mémoire, et celui par lequel nous terminons la promenade, c’est le mémorial situé au bord du Landwehrkanal à l’endroit où son cadavre avait été jeté. Là,brisant l’indifférence des joggeurs et des familles qui se promènent une actrice redonne voix à Rosa Luxemburg.

(Propos recueillis par Amaury Chardeau)

Artikel in einer frz. Zeitung für Geschichte

Im Artikel der französischen Geschichtszeitung wird der Spaziergang „auf den Spuren der Rosa Luxemburg in Berlin“ empfohlen. Gegen das Vergessen der Rosa Luxemburg! Die Anerkennung für ihren Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit blieben ihr zeitlebens verwehrt. Auch heute wird Rosa Luxemburg nur als „kommunistisch“ dargestellt. Daß sie ein Vorbild in Sachen Zivilcourage, Mut und Engagement für die Menschen war, wird unter den Teppich gekehrt. Auch ihr Wissen, ihre Intelligenz, ihr solzer Weg als Frau in einer Männergesellschaft bleibt gerne unerwähnt.

Im Zeitungsbericht wird deshalb der Kulturspaziergang „Rosa in Berlin“ als sehr interessant und wichtig beschrieben.

Danke,

da freu ich mich natürlich schon ganz besonders,
daß die angebotenen Kulturspaziergänge ein ganz kleines bisschen wichtig sind.

Kulturbrücke PAris-Berlin

Hallo, schön daß Sie da sind. Sie erhalten hier Einblicke und Ausblicke in meine Sprachenschule und Kulturspaziergänge in Berlin.
Viel Spaß beim lesen. Und wenn Sie Fragen haben, oder auch dabei sein möchten, dann schreiben Sie mir.

Herzlichst,
Ihre Rosemarie Lipka

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Rosa Luxemburg in Berlin

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Rosa Luxemburg – lernen war Leidenschaft

Rosa Luxemburg wurde als jüngste Tochter eines jüdischen Holzhändlers in Polen geboren. Den bescheidenen Wohlstand setzten die Eltern für die Bildung Ihrer fünf Kinder ein. Die Familie sprach zuhause polnisch und deutsch. Durch die Mutter lernten die Kindern die Schönheit von Sprache und Dichtung kennen.

Durch eine Fehldiagnose mußte Rosa Luxemburg ein Jahr lang Bettruhe halten und lernte in dieser Zeit autodidaktisch lesen und schreiben. Mit neun Jahren übersetzte sie deutsche und polnische Novellen und veröffentlichte mit 13 Jahren ihr erstes sarkastisches Gedicht über den Kaiser.

Rosa erhielt eine humanistische Ausbildung und lernte Russisch, Latein und Altgriechisch. Sprache empfand sie als Verbindung zu anderen Kulturkreisen. Bald beherrschte sie französisch fließend, konnte sich auf englisch und italienisch verständigen. Sie interessierte sich für Geologie, Botanik, Mathematik und Politik.

Rosa in Berlin

1889 kommt Rosa zum ersten Mal nach Berlin. Um die deutsche Staatsbürgerschaft zu erhalten heiratet sie. Rosa Luxemburg tritt  der SPD bei, die damals in der Arbeiterbewegung als fortschrittlichste sozialistische Partei Europas galt. Sie schreibt Zeitungsartikel, in denen sie zu wirtschaftlichen und sozialpolitischen Problemen Stellung nimmt. Sie greift den Militarismus und Imperialismus an.

Sie ist eine durch und durch moderne Frau, die ihrer Zeit weit voraus ist. Sie hatte eine Vision von Europa und ist gegen den Krieg. In Frankfurt ruft sie bei einer Kundgebung zur Kriegsdienstverweigerung auf. In Berlin fühlt sie sich nie wirklich zuhause. Sie bleibt eine Fremde.

Rosa Luxemburg lebt gefährlich

1919 finden die Januarunruhen statt. Nach mehreren Gefängnisaufenthalten ist es für Rosa eine Gefahr, in Berlin zu bleiben. Trotzdem gibt sie Ihren Kampf für Gerechtigkeit und Gleichbehandlung der Menschen nicht auf.  Durch Ihre klaren Worte und Ihre Ausstrahlung wird sie immer mehr zur Gefahr für die Obrigkeit. Sie wechselt aus Angst vor Verfolgung immer öfters Ihre Wohnung.

Am 15. Januar wird sie von Soldaten verschleppt, im Eden-Hotel in Berlin verhört und schliesslich getötet. Ihre Leiche wird in den Landwehrkanal geworfen. Ein Schuldiger war schnell ermittelt, aber von wem genau der Befehl ausging, konnte nie ermittelt werden. Eine Bestrafung der Täter fand nie statt.

Kulturspaziergang Rosa Luxemburg

Der Themen-Spaziergang „Rosa“ von der Kulturbrücke-Paris-Berlin zeigt die Spuren dieser faszinierenden starken Frau, die sie in Berlin hinterlassen hat. Ein Stück privater Geschichte wird erzählt. Wir kommen an verschiedenen Wohnungen vorbei, wo Rosa Luxemburg lebte. 

Am Ende des Spazergangs findet ein ca 20 minütiges Theaterstück statt:

  • Rosa kehrt als Wiedergängerin in die heutige Zeit zurück …
  • schimpft über die SPD, die Politik und Sarah Wagenknecht…

Der Artikel in einer französischen Geschichtszeitung empfiehlt den Spaziergang als unterhaltsamen Geschichtsunterricht gegen das Vergessen der Rosa Luxemburg.

Begleiten Sie mich auf dem Spaziergang!

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Deutsch lernen für Musiker

Deutsch lernen für Musiker

Sprachen und Musik sind Kommunikationsmittel der Menschen. Musik verbindet und durch die Sprache verstehen wir uns. Es sind (Kultur)Brücken, die uns Menschen näher bringt.

Ein Musiker hört feiner, ein Musiker hört die Zwischentöne. Für Musiker ist die Melodie einer Sprache sehr, sehr wichtig. Wird die Sprache deshalb einfacher zu erlernen? Vielleicht, vielleicht aber auch nicht.

Ein Spezialgebiet der Sprachenschule „Kulturbrücke Paris-Berlin“ ist Deutsch für Musiker. Der Themenkomplex, den ich persönlich mit viel Herzblut und Leidenschaft unterrichte.

Deutsch für Musiker

ab Niveau B1

Die Unterrichtspakete umfassen jeweils zehn Unterrichtseinheiten. Die Kursinhalte werden nach Absprache individuell angepasst. Ob Fachausdrücke lernen, Noten lesen, Musik analysieren, musikwissenschaftliche Texte lesen oder schreiben – das alles ist möglich.  Hier stelle ich mich ganz auf Ihren Bedarf ein.

Egal, ob Sie sich für eine Aufnahmeprüfung der Musikhochschule vorbereiten, oder als Opernsänger ihre Phonetik verbessern möchten – Sie lernen mit mir Deutsch.

Pauline und die Aufnahmeprüfung für Operngesang

Der Parcours einer Schülerin, deren Ziel es war, die Aufnahmeprüfung für Operngesang an der Musikhochschule Berlin vorzubereiten:

  • Pauline S. begann mit zweimal 10 Unterrichtseinheiten „Deutsch“ auf dem Sprach-Niveau B1/B2.
  • Nach dem B2 Vorbereitungskurs der „Kulturbrücke Paris-Berlin“ legte sie die B2 Prüfung am Goetheinstitut Berlin mit Erfolg ab.
  • Daraufhin buchte sie ein weiteres Paket mit 10 UE. Sie lernte musikalische Fachbegriffe auf Deutsch, machte sich mit Musikanalyse vertraut, wählte den in der Prüfung geforderten Prosatext aus und bereitete ihn im Unterricht vor.
  • Um perfekt für die Prüfung vorbereitet zu sein, gab es noch eine professionelle Fotosession mit Kostümen und Maske. Dazu ein Coaching zur Bühnenpräsenz.

Hier eine kleine Kostprobe:

Nachweis Sprachniveau

Die meisten Musik- und Kunsthochschulen verlangen einen Nachweis des B2/C1 Niveaus oder ähnliches. Die Vorbereitungskurse für Testdaf und DSH Prüfung können Sie hier auf der Sprachenschule buchen.

Musik & Sprache

Mein Studium der Musik in den 80ern – in direkter Nachbarschaft zu Frankreich – hat mich sofort begeistert. Die melodiöse französische Sprache und der Klang von Musik, das war für mich: Harmonie at it´s best.

Heute noch spüre ich diese Begeisterung, wenn ich die deutsche Sprache für Musiker unterrichten darf.

Den Sprachunterricht können wir auch mit einem Musik-Kulturspaziergang in Berlin auflockern.Lernen und Erleben! Das ist das, was die Sprachenschule der Kulturbrücke Paris-Berlin so ganz besonders anderst erscheinen lässt.

Herzlichst,
Ihre Rosemarie Lipka

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Spandau – Idyll abseits der Touristen

Spandau – Idyll abseits der Touristen

Es wäre zu einfach, das klassische Berlin aus dem Touristenführer mit einem Bruder zu besichtigen, den man erst im Herbst 09 nach 48 Jahren kennengelernt hat. Während meiner ganzen Kindheit, bis letzen Sommer habe ich diesen großen Bruder gesucht, Dank eines Zufalls gefunden, und seitdem sind wir unzertrennlich..

Spandau, Idyll abseits der Touristen

So haben wir ein anderes Berlin gefunden, abseits vom Brandenburger Tor und dem Alexanderplatz…..

BERLIN DANS L’OMBRE Ce serait trop facile de se promener à travers Berlin comme une touriste en compagnie d’un frère dont on a été séparé depuis 48 ans. Jusqu’à ce jour d’automne 2009, j’ai passé mon enfance et ma vie à rechercher ce frère de moi séparé. Depuis, nous sommes, justement, devenus inséparables. Frère aîné retrouvé grâce à un hasard inouï de la vie. Et de fait, le Berlin que nous avons parcourus était un autre que celui des cartes postales, celui de la Porte de Brandebourg et de l’Alexanderplatz.

Spandau

Der Westen von Berlin, Spandau. Eine Stadt, die nur seit 1920 zu Berlin gehört, aber ihr Stadtwappen seit 1232 hat. Spandau liegt an der Havel, es gibt unendliche kleine Kanäle und Wasserstrassen. Die Altstadt ist gemütlich romantisch, kleine verschrobene Gassen, Kopfsteinpflaster, Fachwerkhäuser. Die Zitadelle, im 16.Jhd wurde von dem ital. Architekten Gandino gebaut und sind ein Beispiel italienischer „Befestigung“. Die Zitadelle ,ein Geschichtspunkt: Die Allierten haben hier nach den Nürnberger Prozessen enge Mitarbeiter von Hitler gefangengehalten, Baldur von Schirach, Rudolf Hess und der Architekt des „Reiches“ Albert Speer“.Der mittelalterliche Juliusturm hat jahrelang als Staatsgefängnis gedient, doch auch als Banksafe fuer die 5 Milliarden Goldtaler, die Deutschland von den Franzosen nach dem Krieg 1870/71 als Entschädigung erhalten hat.

Nicht weit von der Zitadelle das Olympiastadion….312ha, 90000 Plätze, gebaut für die olympischen Spiele 1936….Die Siemensstadt…Fabrik der weißen Haushaltsgeräte….eine unglaubliche Industrielandschaft, Siemens hat diesen Komplex zwischen 1900 und 1930 gebaut. Rote Backsteinbauten, circa 15 Einzelfabriken. Zuerst sieht man das Schaltwerk, erstes industrielles Bauwerk in Europa, geschaffen von Hans Hertlein. Danach unterschiedliche Komplexe auch im neoklassistischen Baustil…und eine Arbeitersiedlung, gegründet von Hans Scharoun, der auch die Philarmonie geschaffen hat.

Unser Berlin im Schatten endet in Spandau….etwas ausserhalb: U Bahn Endstation Rathaus Spandau. Dort mit dem Bus 135 vier Stationen. Dort gibt es die Schmidt Knobelsdorf Str. Nr 31, gegenüber der Polizei…ein Gebäudekomplex in rotem Backstein….Fotografen an die Kameras, Autoren an ihren Kugelschreiber oder Computer……bevor ein Stück authentisches Berlin vom Tourismus überschwemmt wird.

Hier kann man träumen, schaffen, überlegen, und fühlt sich am Anfang des Jahrhunderts…Jede Minute dieses „Schattenberlins “ haben wir genossen, wegen der Vielfalt der Sehenswürdigkeiten, der Architektur, der Industrielandschaften, und weil mein Bruder und ich – nach mehr als 40 Jahren – endlich Zeit zusammen verbringen dürfen

A l’Ouest de la ville, Spandau. Qui a été incluse dans la capitale depuis 1920 seulement mais existe en tant que ville depuis 1232 comme l’attestent ses armoiries. La ville est construite sur le Havel et offre quelque chose de romantique. Petites ruelles perdues, maisons en briques rouges, rues pavées de gros galets médiévaux.A Spandau, on ne peut pas ne pas voir la „Citadelle“ construite au XVIème siècle par Gandino, un architecte italien, selon les principes de „systèmes de fortifications “ en vogue à cette époque. Spandau, au XVIIème siècle, vue par MERIAN Et puis ,c’est à Spandau, en 1871, que le Reich transforma la Tour Julles en véritable Fort Knox pour entreposer la rançon payée , d’ailleurs rubis sur l’ongle par la France vaincue. Mais Spandau est un lieu sinistre , lié aux crimes du IIIème Reich. C’est là que furent incarcérés, après le verdict du Procès de Nuremberg Baldur von Schirach, Albert Speer qui y passa 20 ans ,et Rudolf Hess qui y mourut, nonagénaire, dernier prisonnier nazi, dans les années 90. Et non loin de la citadelle, on trouve l’Olympiastadion, le Stade Olympique: 312 hectares, 90000 places, là où se déroulèrent les JO de 1936.Puis Siemensstadt (la Ville Siemens) là où se fabriquait- ou se fabrique encore le gros électro-ménager. Une ville dans la ville. Siemens aménagea ce complexe entre 1900 et 1930, les bâtiments étant construits en briques et les unités de production réparties en 15 pôles. Une énorme centrale , la première de cette taille construite en Europe, et tout un ensemble de bâtiments construits dans une architecture néoclassique. Puis une vaste cité ouvrière, construite sous la direction d’Hans Scharoun , disciple de Gropius, de Mies Van der Rohe, et qui dirigea aussi la Philarmonie de Berlin. Villa commandée à Scharoun, en 1927…à Charlottenbourg: Ce Berlin de l’ombre se termine en même temps que la ligne de bus 135, et là c’est un Berlin qui échappe encore aux photographes, au snobisme, une ville où il est encore temps de rêver, de flâner. Ce Berlin de l’ombre, nous l’avons aimé parce qu’il nous a propulsés dans le soleil d’une rencontre qui dura 40 ans avant de se réaliser. Nous sommes descendus là, au terminus de 135 „SPANDAU -MAIRIE“ Vue de l’entrée de la citadelle-ex-prison de Spandau: Souvenir de la RFA… les environs de SPANDAU. Une ancienne caserne de l’Armée Anglaise, jusqu’en 1989.. Pas spécialement un lieu de grande convivialité…

Hinweis: Wer mehr über mich erfahren möchte, findet Informationen hier >>>

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Paris – Berlin und das Parfüm

Paris – Berlin und das Parfüm

Paris, die einzige Stadt der Liebe und des Parfüms? Nicht unbedingt. Wir zählen das Jahr 1856, in diesem Jahr wurde die Firma Schwarzlose in Berlin gegründet. In Paris fand zur selben Zeit der Pariser Frieden statt, somit das Ende des Krimkrieges. Am 17.2. stirbt der deutsche Dichter Heinrich Heine in der frz. Hauptstadt. Alexander von Humboldt ist der erste fotografische Mittler zwischen Paris und Berlin.

Paris est-elle la seule ville de l’amour et du parfum? Pas nécessairement. Nous sommes en 1856, année où la société Schwarzlose fut fondée. En cette même époque, Paris connait enfin la paix et la fin de la guerre de Crimée. Le 17 Février, le poéte allemand Heinrich Heine meurt dans la capitale francaise. Alexandre de Humboldt est le premier médiateur photographique entre Paris et Berlin.

Er hat als Mitglied der Jury der Pariser Akademie der Wissenschaften über den Wert des fotografischen Verfahrens (entwickelt von Louis Jacques Daguerre) zu urteilen.Humboldt korrespondiert aber gleichzeitig mit Daguerres Konkurrenten Henry Fox Talbot. Gustave Flaubert veröffentlicht 1856 Madame Bovary, das Werk, welches ganz Europa skandalisiert. Doch durch Madame Bovary wird der Ehebruch salonfähig. Berlin ist ein Anziehungspunkt für Freigeister. Hugenotten, Polen ,Juden kommen nach Berlin und bereichern die Stadt. Berlin wird ein Kreativitätenkochtopf, Künstler, Intellektuelle haben in Europa nur ein Ziel: Berlin.

Parfüm: Handel von Schwarzlose

Joachim Friedrich Schwarzlose, ein Klavierbauer, entschied sich 1856 mit Parfümwaren zu handeln, in der damaligen Zeit ein Zukunftsgeschäft.

En tant que membre du Jury de l’Académie francaise des sciences, il a jugé la valeur des procédés photographiques (développer par Jacques Daguerre). Humboldt correspond simultanément avec le concurrent de Monsieur Daguerre: Henry Fox Talbot. Gustave Flaubert publie en 1856 son fameux roman „Madame Bovary“, qui scandalisa l’Europe toute entière. Cependant, de part ce roman, l’adultère sera accepté. De son coté, Berlin attire du monde: les esprits libres, les huguenots, les polonais et les juifs enrichissent la ville. Berlin devient la métropole de la créativité, des artistes et des intellectuels. Joachim Friedrich Schwarlose, facteur de pianos, se décide en 1856 de commercialiser du parfum: une affaire pleine d’avenir.

Die Komposition der Düfte

Musik, Tanz und Schauspiel hat ja etwas mit Komposition zu tun, ebenso die Düfte… Edmonde Guy war eine bekannte Pariser Schauspielerin und Tänzerin. Sie trat im Bataclan und im Lido auf. Sie verkörperte das berühmte Produkt“ Rosa Centifolia“ der Firma Schwarzlose und wurde das Gesicht der Firma.

La musique est composition. Les parfums le sont également. 

Edmonde Guy fut une actrice et danseuse parisienne de renom. Elle se produisa au Bataclan et au Lido. Elle incarna le merveilleux produit „Rosa Centifolia“ de la société Schwarzlose et devint, par la suite, le visage de la marque. 

Schwarzlose & Söhne: Das erste Haarfärbemittel

1956 erschien im Berliner Tagesspiegel ein Artikel über Männer mit zweifarbigen Bärten. Gesehen wurden diese Männer sowohl auf der Friedrichstrasse als auch Unter den Linden in Berlin. Mit Plakaten für „Aureol“ warben sie für ein ungefährliches Haarfärbemittel. Damals eine Revolution auf dem Markt und ein Umsatzbringer für Schwarzlose und Söhne. 1907 gründete Eugène Schueller eine Firma namens L’Oreal. Das erste Produkt dieser Firma:“ Teinture pour Cheveux“ mit dem Namen L’Auréole. In dieser Zeit gab es noch kein internationales Patentrecht. Heute wird vermutet, dass der Markenname „Aureol“ als Reparation von den französischen Besatzern beansprucht wurde.

En 1956, le Berliner Tagesspiegel (journal quotidien berlinois) publie un article sur des hommes avec des barbes bicolores. Ces hommes furent apercu dans la Friedrichstrasse, ainsi que sur Unter den Linden dans Berlin. Avec des pancartes „Auréol“, ils faisaient de la publicité pour une teinture pour cheveux non dangereuse. Ce fut une révolution et un tremplin économique pour la société Schwazlose et Fils. En 1907, Eugène Schueller fonde la société L’Oréal. Son premier produit sur le marché fut la „teinture pour cheveux l’Auréole“. Malheureusement, à cette époque, le dépot de brevets n’existait pas encore. Cela laisse penser que le nom de la marque „L’Aureol“ fut réclamé comme réparation par les occupants francais.

Neugründung des traditionellen Familienunternehmens

2012 entschliessen sich drei kreative Menschen dieses alte Berliner Familienunternehmen wieder aufleben zu lassen und zu modernisieren. Tamas Tagscherer, Lutz Hermann und Véronique Nyberg.

Sechs Parfüme haben sie bisher neu kreiert:

Trance, Fetisch, Rausch, Zeitgeist, Treffpunkt 8 Uhr, 1A-33

En 2012, un grand trio, composé de personnes créatives, décident de faire renaître et de moderniser l’entreprise familiale berlinoise: Tamas Tagscherer, Lutz Hermann et Véronique Nyberg. Jusqu’ici, ils ont déjà créé six nouveaux parfums: Trance, Fetisch, Rausch, Zeitgeist, Treffpunkt 8 Uhr et 1A-33.

 Begleiten Sie mich
in die Welt der Düfte.

Ich nehme Sie mit auf einen Duftspaziergang durch Berlin.

Selbstverständlich sprechen wir dabei Deutsch oder Französisch oder beide Sprachen.

Herzlichst,
Ihre Rosemarie Lipka