Die Welt nach Corona – ein Rückblick aus der Zukunft

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Die Welt nach Corona – ein Rückblick aus der Zukunft

Die Corona-Krise hat die ganze Welt fest im Griff. Was macht diese Krise mit uns? Wie werden wir danach weiterleben? Wie sieht die Zukunft aus? Gibt es in der Welt nach Corona ein „einfach weiterso“, oder hat sich im Bewußtsein etwas verändert? Wer weiß, was uns auf der anderen Seite der (Zeiten)Brücke erwartet. Der Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx jedenfalls, zeichnet ein optimistisches Bild ….

Die Welt nach Corona …

Ich werde derzeit oft gefragt, wann Corona denn „vorbei sein wird”, und alles wieder zur Normalität zurückkehrt. Meine Antwort: Niemals. Es gibt historische Momente, in denen die Zukunft ihre Richtung ändert. Wir nennen sie Bifurkationen. Oder Tiefenkrisen. Diese Zeiten sind jetzt.

Die Welt as we know it löst sich gerade auf. Aber dahinter fügt sich eine neue Welt zusammen, deren Formung wir zumindest erahnen können. Dafür möchte ich Ihnen eine Übung anbieten, mit der wir in Visionsprozessen bei Unternehmen gute Erfahrungen gemacht haben. Wir nennen sie die RE-Gnose. Im Gegensatz zur PRO-Gnose schauen wir mit dieser Technik nicht »in die Zukunft«. Sondern von der Zukunft aus ZURÜCK ins Heute. Klingt verrückt? Versuchen wir es einmal:

Die Re-Gnose: Unsere Welt im Herbst 2020

Stellen wir uns eine Situation im Herbst vor, sagen wir im September 2020. Wir sitzen in einem Straßencafe in einer Großstadt. Es ist warm, und auf der Strasse bewegen sich wieder Menschen. Bewegen sie sich anders? Ist alles so wie früher? Schmeckt der Wein, der Cocktail, der Kaffee, wieder wie früher? Wie damals vor Corona?
Oder sogar besser?
Worüber werden wir uns rückblickend wundern?

Wir werden uns wundern, dass die sozialen Verzichte, die wir leisten mussten, selten zu Vereinsamung führten. Im Gegenteil. Nach einer ersten Schockstarre fühlten viele von sich sogar erleichtert, dass das viele Rennen, Reden, Kommunizieren auf Multikanälen plötzlich zu einem Halt kam. Verzichte müssen nicht unbedingt Verlust bedeuten, sondern können sogar neue Möglichkeitsräume eröffnen. Das hat schon mancher erlebt, der zum Beispiel Intervallfasten probierte – und dem plötzlich das Essen wieder schmeckte. Paradoxerweise erzeugte die körperliche Distanz, die der Virus erzwang, gleichzeitig neue Nähe. Wir haben Menschen kennengelernt, die wir sonst nie kennengelernt hätten. Wir haben alte Freunde wieder häufiger kontaktiert, Bindungen verstärkt, die lose und locker geworden waren. Familien, Nachbarn, Freunde, sind näher gerückt und haben bisweilen sogar verborgene Konflikte gelöst.

Die gesellschaftliche Höflichkeit, die wir vorher zunehmend vermissten, stieg an.Jetzt im Herbst 2020 herrscht bei Fussballspielen eine ganz andere Stimmung als im Frühjahr, als es jede Menge Massen-Wut-Pöbeleien gab. Wir wundern uns, warum das so ist.

Wir werden uns wundern, wie schnell sich plötzlich Kulturtechniken des Digitalen in der Praxis bewährten. Tele- und Videokonferenzen, gegen die sich die meisten Kollegen immer gewehrt hatten (der Business-Flieger war besser) stellten sich als durchaus praktikabel und produktiv heraus. Lehrer lernten eine Menge über Internet-Teaching. Das Homeoffice wurde für Viele zu einer Selbstverständlichkeit – einschließlich des Improvisierens und Zeit-Jonglierens, das damit verbunden ist.

Gleichzeitig erlebten scheinbar veraltete Kulturtechniken eine Renaissance. Plötzlich erwischte man nicht nur den Anrufbeantworter, wenn man anrief, sondern real vorhandene Menschen. Das Virus brachte eine neue Kultur des Langtelefonieren ohne Second Screen hervor. Auch die »messages« selbst bekamen plötzlich eine neue Bedeutung. Man kommunizierte wieder wirklich. Man ließ niemanden mehr zappeln. Man hielt niemanden mehr hin. So entstand eine neue Kultur der Erreichbarkeit. Der Verbindlichkeit.

Menschen, die vor lauter Hektik nie zur Ruhe kamen, auch junge Menschen, machten plötzlich ausgiebige Spaziergänge (ein Wort, das vorher eher ein Fremdwort war). Bücher lesen wurde plötzlich zum Kult.

Reality Shows wirkten plötzlich grottenpeinlich. Der ganze Trivial-Trash, der unendliche Seelenmüll, der durch alle Kanäle strömte. Nein, er verschwand nicht völlig. Aber er verlor rasend an Wert.
Kann sich jemand noch an den Political-Correctness-Streit erinnern? Die unendlich vielen Kulturkriege um … ja um was ging da eigentlich?

Krisen wirken vor allem dadurch, dass sie alte Phänomene auflösen, über-flüssig machen…
Zynismus, diese lässige Art, sich die Welt durch Abwertung vom Leibe zu halten, war plötzlich reichlich out.
Die Übertreibungs-Angst-Hysterie in den Medien hielt sich, nach einem kurzen ersten Ausbruch, in Grenzen.

Nebenbei erreichte auch die unendliche Flut grausamster Krimi-Serien ihren Tipping Point.

Wir werden uns wundern, dass schließlich doch schon im Sommer Medikamente gefunden wurden, die die Überlebensrate erhöhten. Dadurch wurden die Todesraten gesenkt und Corona wurde zu einem Virus, mit dem wir eben umgehen müssen – ähnlich wie die Grippe und die vielen anderen Krankheiten. Medizinischer Fortschritt half. Aber wir haben auch erfahren: Nicht so sehr die Technik, sondern die Veränderung sozialer Verhaltensformen war das Entscheidende. Dass Menschen trotz radikaler Einschränkungen solidarisch und konstruktiv bleiben konnten, gab den Ausschlag. Die human-soziale Intelligenz hat geholfen. Die vielgepriesene Künstliche Intelligenz, die ja bekanntlich alles lösen kann, hat dagegen in Sachen Corona nur begrenzt gewirkt.

Damit hat sich das Verhältnis zwischen Technologie und Kultur verschoben. Vor der Krise schien Technologie das Allheilmittel, Träger aller Utopien. Kein Mensch – oder nur noch wenige Hartgesottene – glauben heute noch an die große digitale Erlösung. Der große Technik-Hype ist vorbei. Wir richten unsere Aufmerksamkeiten wieder mehr auf die humanen Fragen: Was ist der Mensch? Was sind wir füreinander?

Wir staunen rückwärts, wieviel Humor und Mitmenschlichkeit in den Tagen des Virus tatsächlich entstanden ist.

Wir werden uns wundern, wie weit die Ökonomie schrumpfen konnte, ohne dass so etwas wie »Zusammenbruch« tatsächlich passierte, der vorher bei jeder noch so kleinen Steuererhöhung und jedem staatlichen Eingriff beschworen wurde. Obwohl es einen »schwarzen April« gab, einen tiefen Konjunktureinbruch und einen Börseneinbruch von 50 Prozent, obwohl viele Unternehmen pleitegingen, schrumpften oder in etwas völlig anderes mutierten, kam es nie zum Nullpunkt. Als wäre Wirtschaft ein atmendes Wesen, das auch dösen oder schlafen und sogar träumen kann.

Heute im Herbst, gibt es wieder eine Weltwirtschaft. Aber die Globale Just-in-Time-Produktion, mit riesigen verzweigten Wertschöpfungsketten, bei denen Millionen Einzelteile über den Planeten gekarrt werden, hat sich überlebt. Sie wird gerade demontiert und neu konfiguriert. Überall in den Produktionen und Service-Einrichtungen wachsen wieder Zwischenlager, Depots, Reserven. Ortsnahe Produktionen boomen, Netzwerke werden lokalisiert, das Handwerk erlebt eine Renaissance. Das Global-System driftet in Richtung GloKALisierung: Lokalisierung des Globalen.

Wir werden uns wundern, dass sogar die Vermögensverluste durch den Börseneinbruch nicht so schmerzen, wie es sich am Anfang anfühlte. In der neuen Welt spielt Vermögen plötzlich nicht mehr die entscheidende Rolle. Wichtiger sind gute Nachbarn und ein blühender Gemüsegarten.

Könnte es sein, dass das Virus unser Leben in eine Richtung geändert hat, in die es sich sowieso verändern wollte?

RE-Gnose: Gegenwartsbewältigung durch Zukunfts-Sprung

Warum wirkt diese Art der »Von-Vorne-Szenarios« so irritierend anders als eine klassische Prognose? Das hängt mit den spezifischen Eigenschaften unseres Zukunfts-Sinns zusammen. Wenn wir »in die Zukunft« schauen, sehen wir ja meistens nur die Gefahren und Probleme »auf uns zukommen«, die sich zu unüberwindbaren Barrieren türmen. Wie eine Lokomotive aus dem Tunnel, die uns überfährt. Diese Angst-Barriere trennt uns von der Zukunft. Deshalb sind Horror-Zukünfte immer am Einfachsten darzustellen.

Re-Gnosen bilden hingegen eine Erkenntnis-Schleife, in der wir uns selbst, unseren inneren Wandel, in die Zukunftsrechnung einbeziehen. Wir setzen uns innerlich mit der Zukunft in Verbindung, und dadurch entsteht eine Brücke zwischen Heute und Morgen. Es entsteht ein »Future Mind« – Zukunfts-Bewusstheit.

Wenn man das richtig macht, entsteht so etwas wie Zukunfts-Intelligenz. Wir sind in der Lage, nicht nur die äußeren »Events«, sondern auch die inneren Adaptionen, mit denen wir auf eine veränderte Welt reagieren, zu antizipieren.

Das fühlt sich schon ganz anders an als eine Prognose, die in ihrem apodiktischen Charakter immer etwas Totes, Steriles hat. Wir verlassen die Angststarre und geraten wieder in die Lebendigkeit, die zu jeder wahren Zukunft gehört.

Wir alle kennen das Gefühl der geglückten Angstüberwindung. Wenn wir für eine Behandlung zum Zahnarzt gehen, sind wir schon lange vorher besorgt. Wir verlieren auf dem Zahnarztstuhl die Kontrolle und das schmerzt, bevor es überhaupt wehtut. In der Antizipation dieses Gefühls steigern wir uns in Ängste hinein, die uns völlig überwältigen können. Wenn wir dann allerdings die Prozedur überstanden haben, kommt es zum Coping-Gefühl: Die Welt wirkt wieder jung und frisch und wir sind plötzlich voller Tatendrang.

Coping heißt: bewältigen. Neurobiologisch wird dabei das Angst-Adrenalin durch Dopamin ersetzt, eine Art körpereigener Zukunfts-Droge. Während uns Adrenalin zu Flucht oder Kampf anleitet (was auf dem Zahnarztstuhl nicht so richtig produktiv ist, ebenso wenig wie beim Kampf gegen Corona), öffnet Dopamin unsere Hirnsynapsen: Wir sind gespannt auf das Kommende, neugierig, vorausschauend. Wenn wir einen gesunden Dopamin-Spiegel haben, schmieden wir Pläne, haben Visionen, die uns in die vorausschauende Handlung bringen.

Erstaunlicherweise machen viele in der Corona-Krise genau diese Erfahrung. Aus einem massiven Kontrollverlust wird plötzlich ein regelrechter Rausch des Positiven. Nach einer Zeit der Fassungslosigkeit und Angst entsteht eine innere Kraft. Die Welt »endet«, aber in der Erfahrung, dass wir immer noch da sind, entsteht eine Art Neu-Sein im Inneren.

Mitten im Shut-Down der Zivilisation laufen wir durch Wälder oder Parks, oder über fast leere Plätze. Aber das ist keine Apokalypse, sondern ein Neuanfang.

So erweist sich: Wandel beginnt als verändertes Muster von Erwartungen, von Wahr-Nehmungen und Welt-Verbindungen. Dabei ist es manchmal gerade der Bruch mit den Routinen, dem Gewohnten, der unseren Zukunfts-Sinn wieder freisetzt. Die Vorstellung und Gewissheit, dass alles ganz anders sein könnte – auch im Besseren.

Vielleicht werden wir uns sogar wundern, dass Trump im November abgewählt wird. Die AFD zeigt ernsthafte Zerfransens-Erscheinungen, weil eine bösartige, spaltende Politik nicht zu einer Corona-Welt passt. In der Corona-Krise wurde deutlich, dass diejenigen, die Menschen gegeneinander aufhetzen wollen, zu echten Zukunftsfragen nichts beizutragen haben. Wenn es ernst wird, wird das Destruktive deutlich, das im Populismus wohnt.

Politik in ihrem Ur-Sinne als Formung gesellschaftlicher Verantwortlichkeiten bekam in dieser Krise eine neue Glaubwürdigkeit, eine neue Legitimität. Gerade weil sie »autoritär« handeln musste, schuf Politik Vertrauen ins Gesellschaftliche. Auch die Wissenschaft hat in der Bewährungskrise eine erstaunliche Renaissance erlebt. Virologen und Epidemiologen wurden zu Medienstars, aber auch »futuristische« Philosophen, Soziologen, Psychologen, Anthropologen, die vorher eher am Rande der polarisierten Debatten standen, bekamen wieder Stimme und Gewicht.

Fake News hingegen verloren rapide an Marktwert. Auch Verschwörungstheorien wirkten plötzlich wie Ladenhüter, obwohl sie wie saures Bier angeboten wurden.

Ein Virus als Evolutionsbeschleuniger

Tiefe Krisen weisen obendrein auf ein weiteres Grundprinzip des Wandels hin: Die Trend-Gegentrend-Synthese.

Die neue Welt nach Corona – oder besser mit Corona – entsteht aus der Disruption des Megatrends Konnektivität. Politisch-ökonomisch wird dieses Phänomen auch »Globalisierung« genannt. Die Unterbrechung der Konnektivität – durch Grenzschließungen, Separationen, Abschottungen, Quarantänen – führt aber nicht zu einem Abschaffen der Verbindungen. Sondern zu einer Neuorganisation der Konnektome, die unsere Welt zusammenhalten und in die Zukunft tragen. Es kommt zu einem Phasensprung der sozio-ökonomischen Systeme.

Die kommende Welt wird Distanz wieder schätzen – und gerade dadurch Verbundenheit qualitativer gestalten. Autonomie und Abhängigkeit, Öffnung und Schließung, werden neu ausbalanciert. Dadurch kann die Welt komplexer, zugleich aber auch stabiler werden. Diese Umformung ist weitgehend ein blinder evolutionärer Prozess – weil das eine scheitert, setzt sich das Neue, überlebensfähig, durch. Das macht einen zunächst schwindelig, aber dann erweist es seinen inneren Sinn: Zukunftsfähig ist das, was die Paradoxien auf einer neuen Ebene verbindet.

Dieser Prozess der Komplexierung – nicht zu verwechseln mit Komplizierung – kann aber auch von Menschen bewusst gestaltet werden. Diejenigen, die das können, die die Sprache der kommenden Komplexität sprechen, werden die Führer von Morgen sein. Die werdenden Hoffnungsträger. Die kommenden Gretas.

„Wir werden durch Corona unsere gesamte Einstellung gegenüber dem Leben anpassen – im Sinne unserer Existenz als Lebewesen inmitten anderer Lebensformen.”

Slavo Zizek im Höhepunkt der Coronakrise Mitte März

Jede Tiefenkrise hinterlässt eine Story, ein Narrativ, das weit in die Zukunft weist. Eine der stärksten Visionen, die das Coronavirus hinterlässt, sind die musizierenden Italiener auf den Balkonen. Die zweite Vision senden uns die Satellitenbilder, die plötzlich die Industriegebiete Chinas und Italiens frei von Smog zeigen. 2020 wird der CO&sub2;-Ausstoss der Menschheit zum ersten Mal fallen. Diese Tatsache wird etwas mit uns machen.

Wenn das Virus so etwas kann – können wir das womöglich auch? Vielleicht war der Virus nur ein Sendbote aus der Zukunft. Seine drastische Botschaft lautet: Die menschliche Zivilisation ist zu dicht, zu schnell, zu überhitzt geworden. Sie rast zu sehr in eine bestimmte Richtung, in der es keine Zukunft gibt.

Aber sie kann sich neu erfinden.
System reset.
Cool down!
Musik auf den Balkonen!
So geht Zukunft.

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Geheimnisvolle Orte: Selbstmörderfriedhof / Cimetière des sans noms

Geheimnisvolle Orte: Selbstmörderfriedhof / Cimetière des sans noms

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Zu den geheimnisvollen Orten in Berlin gehört auch der „Friedhof der Namenlosen“. Man nennt ihn auch den Selbstmörderfriedhof, da in früheren Zeiten diese verzweifelten Menschen nicht auf dem öffentlichen Friedhof begraben werden durften. Der Selbstmörderfriedhof ist ein „Muss“ für alle Berlinbesucher mit Hang zum Besonderen.

Friedhof der Namenlosen und Selbstmörder

Havelchaussee, nicht weit von Charlottenburg-Wilmersdorf gibt es einen auch für alteingesessene Berliner völlig unbekannten Ort: Den Selbstmörderfriedhof Grunewald-Forst. Nicht weit von diesem Ort entfernt macht die Havel einen Knick, Wasserleichen wurden angeschwemmt. Viele Selbstmörder unter ihnen. 1878/79 war es letztendlich an der Forstverwaltung, sich um die Selbstmörder zu kümmern. Die Kirche verweigerte den Angehörigen den Zugang zu „normalen“ Friedhöfen. Zunächst wurden Leichen einfach im Wald verscharrt, bald jedoch gab  es eine Friedhofsmauer.

Havelchaussee. Pas très loin de Charlottenburg-Wilmersdorf, il existe un endroit inconnu des berlinois: le cimetière des suicidés de la foret de Grunewald. Non loin non plus de cet endroit l’Havel fait une courve: les cadavres furent alluvioner par le courant. Parmi eux, beaucoup de personnes s’étant suicidéses. En 1878/79 se fut au tour de l’administration de s’occuper des cadavres de personnes suicidées, l’Église refusant de leur accès aux cimetières „normaux“. Les cadavres furent tout simplement enterrés dans la forêt jusqu’à ce qu’un mur en fasse un cimetière.

Schwangere unverheiratete Frauen & Soldaten

Unterschiedliche Gräber, viele Namenslose: Dienstmädchen, die sich das Leben nahmen, da sie von ihren Hausherren geschwängert wurden. Keine Zukunft in der damaligen Gesellschaft. Orthodoxe, einfache Holzkreuze: Es waren Soldaten, die sich das Leben nahmen,da sie keinem anderen als dem Zaren dienen wollten.

Les tombes sont diffèrentes: beaucoup sont sans noms, des bonnes qui se sont retirées la vie après être tombées enceinte de leur maître de maison. Pas le moindre espoir de futur avait sa place dans la société de l’époque. Orthodoxe, de simples croix en bois, des soldats qui se sont tués pour ne pas avoir à servir quelqu’un d’autre que le tsar. 

1945 wurde der Selbstmörderfriedhof faktisch legalisiert

1920 wurde Gross-Berlin gebildet, es kamen weitere Gräber hinzu. 1945… Berlin hatte nach den Bombenanschlägen keinen Platz mehr, alle die Toten zu begraben, also begrub man auch einige Bombenopfer hier. 

En 1920 le Grand Berlin se forma et de ce fait beaucoup de nouvelles tombes firent leur apparition. En 1945… Berlin n’avait plus de place pour enterrer les victimes des bombes et donc on les fit enterrer dans cet endroit. 

Skuril: Auf dem Grab eines Oberförsters steht: „Jagd vorbei“.
Sur la tombe d’un forestier supérieur il est écrit: chasse finie.

Ruhestätte für Kunst-Schaffende …

Ein paar Künstler fanden hier ebenfalls ihre letzte Ruhestätte. Wie z.B. auch die Musikerin Christa Päffgen, alias Nico. Sie sang in der Rockgruppe „The Velvet Underground“ und lernte später Fellini kennen. Sie spielte in „La dolce Vita“. Die Sängerin und Schauspielerin war keine Selbstmörderin im klassischen Sinne. Sie fiel (unter Drogeneinfluss??) auf Ibiza vom Fahrrad und erlag einer Gehirnblutung. Da sie als Jugendliche zusammen mit ihrer Mutter auf dem Berliner Selbstmordfriedhof spazieren ging, fand sie den Ort wunderschön und wünschte, dort einmal begraben zu sein. Diesen Wunsch hat man ihr erfüllt, sie hat dort ihre letzte Ruhestätte gefunden. Der Förster berichtete, dass die Beerdigung gefeiert wurde, so traurig-fröhlich, dass man noch tagelang „Schnapsleichen“ fand, die nur nach und nach verschwanden…

Certains écrivains trouvèrent ici l’ultime lieu de repos, comme Christa Päffgen alias Nico. Elle faisait partie en tant que chanteuse du groupe „The Velvet Underground“ et fit plus tard la connaissance de Fellini. Elle joua, de plus, dans la „Dolce Vita“. Cette chanteuse/actrice ne se suicida pas dans le sens propre du terme. Sous l’influence de la drogue (?) elle tomba de vélo à Ibiza et eut une émorragie cerébrale. S’étant rendu avec sa mère dans sa jeunesse dans ce cimetière, elle souhaitait y être enterrée. Et ce dernier souhait lui fut accorder. Le forestier racontait que l’enterrement fut triste mais aussi joyeux et qu’on retrouve parfois encore des petites bouteilles d’eau de vie qui disparaissent peu à peu.

Einzigartig: Der Selbstmörderfriedhof in Berlin

Idyllisch und ein wenig vergessen – ein verlassener Ort mitten in Berlin von wilder verwachsener Schönheit. Es ist der einzige Selbstmörderfriedhof in Deutschland, obwohl es deutschlandweit natürlich zahlreiche Begräbnisstätten für Namenlose und „Unwürdige“ gab. Damit zählt er – wie auch die Glienicker Brücke und der Teufelsberg – zu den wirklicht geheimnisvollen Orten in Berlin.

Un lieu idyllique, oublié dans le centre de Berlin, rempli d’un beauté sauvage qui le rend unique: il est le seul cimetière de suicidés en Allemagne.

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Theodor Fontane: Lesenswerte Neuerscheinungen

Theodor Fontane: Lesenswerte Neuerscheinungen

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Theodor Fontane:
Lesenswerte Neuerscheinungen

Zum 200. Geburtstag von Theodor Fontane sind zahlreiche Bücher erschienen. Eine interessante Auswahl vorgestellt von Dieter Kaltwasser

Erschienen im General-Anzeiger am 8. Januar 2020

Henri Théodore Fontane – so sein korrekter Geburtsname – war ein grosser  Reiseliterat, Journalist und Romancier. Anläßlich seines 200. Jubiläumsjahres erschienen zahlreiche Lebensdarstellungen und Werkdeutungen über den ehemaligen Apotheker aus Neuruppin in Brandenburg.

Dieter Kaltwasser recherchiert die neuen lesenswerten Bücher und Schriften über Theodor Fontane

Zum Beispiel die große Biografie „Theodor Fontane“ von Regina Dieterle. In diesem herausragenden Buch beleuchtet die Autorin – nach jahrelangen Recherchen und Forschungsaufenthalten in Berlin und Brandenburg – den Menschen Fontane und sein dichterisches und journalistisches Werk.

Oder das Buch von Dagmar von Gersdorff, der großen Biografin berühmter Gestalten der Goethezeit. Sie hat das Leben der Fontane Tochter Martha in ihrem empfehlenswerten Buch „Vaters Tochter – Theodor Fontane und seine Tochter Mete“ in den Mittelpunkt gesetzt.

Klicken Sie rein, hier geht es zum Artikel: 

Neue Bücher zu Theodor Fontane 

Bild Fontane Statue in Berlin Tiergarten: By StMatthaeusOwn work, CC BY-SA 4.0, Link

Weitere Buchvorstellungen von Dieter Kaltwasser

Büchervorstellung zum 100. Todestag von Rosa Luxemburg

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Traditions de Noel / Weihnachtsbräuche

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Weihnachten in Paris

Der grundlegendste Unterschied ist wohl das Timing. Am Heiligabend wird in Paris bis mindestens 18 Uhr gearbeitet. Geschäfte sind bis 20 Uhr geöffnet. Sehr viele gestresste Pariser sind am Abend noch auf der Suche nach Geschenken nach dem Motto: „Huch heute ist ja Weihnachten.“

À Paria: Le 24, on travail jusqu’à 18h en général et les magasins sont ouverts jusqu’à 20h. Beaucoup de parisiens stressés sont encore à 18h à la recherche de cadeaux, et vont et viennent en courant: oui aujourd’hui c’est Noel.

Weihnachtsbräuche am Heiligen Abend

Natürlich wird jedes Weihnachtsfest, genau wie in Deutschland, in jeder Familie ganz individuell gestaltet,
aber im Regelfall ist es in etwas so:

Der Weihnachtsabend beginnt um ungefähr 20 Uhr. Das heisst aber nicht, dass alle Gäste da auch schon anwesend sind. Mit etwas Glück beginnt das Fest um halb zehn Uhr Abends. Aber da gibt es immer ein Familienmitglied, das noch um 22 Uhr völlig entnervt im Stau in Paris steckt.

Man startet mit einen Aperitif mit Champagner. Pariser leben es gerne geschmackvoll und mit Stil. Traditionell ißt man an Heilig Abend untertags sehr wenig, da ja abends leckere Speisen locken. So stürzt man sich gleich auf die feinen Canapées mit Lachs oder Foie Gras. Die Kinder nerven, denn schließlich sollte jetzt endlich die Bescherung beginnen. Dafür sind die Erwachsenen halb betrunken. Vor dem Geschenkeauspacken muss man noch den Weihnachtsbaum bewundern, immer wieder … Unter dem Tannenbaum liegen die Weihnachtsgeschenke, durcheinander, mit einer Decke zugedeckt. Endlich darf das jüngste Kind die Decke abziehen und dem ersten der Feierrunde sein Geschenk geben. So werden alle Geschenke verteilt, bis kein Geschenk mehr unter dem Baum liegt.

Bien sur, les fetes de noel sont pour chacun un peu différentes, mais la plupart du temps c’est ainsi :
Le réveillon commence dans les alentours de 20h. Mais ce n’est pas pour autant que tous les invités sont présents. Avec un peu de chance, tout peut commencer à 21h30. Mais il y a toujours un membre de la famille, qui est à 22h, coincé dans les embouteillages. Ca commence, en général, par un apéritif avec du Champagne. Tout le monde meurt de faim et se rabat donc sur les petits canapés au saumon ou au foie gras. Pendant que les enfants s’excitent et s’énervent, les adultes sont a moitié pompet‘ car ce jour là, on ne mange pas beaucoup la journée, on attend le soir. Avant l’ouverture des cadeaux, on admire le sapin, toujours et encore… Les cadeaux sont disposés les uns à coté des autres, recouverts d’une couverture sous le sapin. Ensuite, le plus jeune peut enfin distribué le premier cadeau, et après son ouverture, il distribue le deuxième et ainsi de suite jusqu’à ce qu’il n’en reste plus.

Das Ganze kann bis zu 2 Stunden dauern. Kurz vor Mitternacht wird endlich gegessen. Als Vorspeise oft Austern, Foie Gras, eine feine Gänseleberpastete, Lachs und Kaviar. Danach eine Pute mit Maronen gefüllt, seltener eine Gans. (Franzosen essen von der Gans lieber die fein zubereitete Leber).

Tout cela peut durer deux heures. Et vers 23h environ, le diner peut commencer : en entrée on retrouve souvent les huitres, du foie gras, du saumon et/ou du caviar. Comme plat, il y en général une dinde fourrée aux marrons. (Les français préfère plutôt de l’oie, le foie gras finement préparé).

Danach die bekannte Käseplatte, denn Käse schliesst ja den Magen. Und dann kommt der Nachtisch, petits fours oder die Buche de Noel: ein Sahne- oder Fruchtkuchen in Form eines Baumstammes zu Ehren des abgeschlagenen Tannenbaumes. Der Kaffee und einen kleinen Cognac braucht es anschließend zum zu verdauen.

Par la suite, le fameux plateau de fromages, qui finit de remplir l’estomac. Et enfin, le dessert, des petits fours, ou une buche de Noel, un gâteau crémeux ou fruité en forme de tronc d’arbre, en mémoire des sapins coupés pour les fetes.
Plus tard, le café et/ou un cognac clos le repas et si on a de la chance, on peut être couché a 2h.

Weinachten ist essen, trinken & genießen

Wenn man Glück hat, ist die Weihnachtsgesellschaft um zwei Uhr morgens im Bett. Am ersten Weihnachtstag um die Mittagszeit, fängt das schlemmen von vorne an. Am Abend des 25. Dezembers sind die meisten Franzosen erschöpft und gehen früh ins Bett. Den zweite Weihnachtsfeiertag gibt es in Frankreich nicht. Am 26. 12. ist ganz normaler Arbeitstag. Da steht Paris wieder im Stau.

Par la suite, le fameux plateau de fromages, qui finit de remplir l’estomac. Et enfin, le dessert, des petits fours, ou une buche de Noel, un gâteau crémeux ou fruité en forme de tronc d’arbre, en mémoire des sapins coupés pour les fetes.
Plus tard, le café et/ou un cognac clos le repas et si on a de la chance, on peut être couché a 2h. Le 25 vers midi, tout recommence depuis le début et le soir sont en général tous les français sont fatigués et vont se coucher tôt, de sorte que le 26 décembre soit un jour de travail comme un autre.

6. Januar ist traditionelles Fest

Das schöne traditionelle Fest findet am 6. Januar statt, das Essen des Dreikönigskuchens. Das jüngste oder älteste Mitglied der Gesellschaft setzt sich unter den Tisch,während oben jemand den Königskuchen in Stücke schneidet. Von unten wird gesagt: Dieses Kuchenstück ist für Opa, dieses für Mama, das nächste für Urgrossmutter.
Vorsichtig wird jetzt der Kuchen gegessen, denn derjenige, der in seinem Küchenstück die Glücksbohne findet, wird König. Die entsprechende Krone wurde selbstverständlich vorher gebastelt. Zur Galette wird Champagner getrunken. Dieser Königskuchen wird in ganz Frankreich von Weihnachten bis Ende Januar gegessen: In der Familie, mit Freunden aber auch in Unternehmen,im Elysee-Palast. Dieser schöne Brauch ist ein süsser Abschied vom Weihnachtsfest, aber in erster Linie ein Anlass, ein glückliches neues Jahr zu wünschen.

Une jolie fete traditionnelle a lieu le 6 Janvier, le repas des trois rois mages.
Le plus jeune ou le plus vieux membre lors de cette fete, s’assied en dessous de la table pendant que quelqu’un coupe des parts de la galette. La personne étant sous la table commence alors à dire : cette part est pour grand-père, celle-ci pour maman, la prochaine pour arrière-grand-mère…
La part est alors mangé avec gourmandise mais en faisant attention car la personne ayant la fève est désigné roi. La couronne, précédemment achetée ou fabriquée, est alors placé sur sa tete. Le champagne accompagne en général la dégustation. Ce gâteau en l’hommage des trois rois mages, est dégusté de Noel jusqu’à fin Janvier : en famille, avec des amis, en entreprise, a l’Elysée… Cette petite tradition est un au revoir aux fetes de Noel et un façon de fêter la nouvelle année.

Rezept Dreikönigskuchen

Vorbereitungszeit: 15 Minuten, Backzeit: 30 Minuten

Zutaten für 4 Personen:

2 mal Blätterteig
100g gemahlene Mandeln
75g Zucker
1 Ei
50g weiche Butter
1 Eigelb zum bestreichen
1 Glücksbohne (Teil aus Porzellan zum Mitbacken)

Ein Blätterteig wird in eine Kuchenform gegeben,mit einer Gabel mehrmals hineinstechen. In einer Schüssel gemahlene Mandeln, Zucker, Eier, weiche Butter vermischen. Diese Mischung auf den Teig streichen, die Glücksbohne an den Rand geben. Der zweite Blätterteig wird jetzt über die Mischung gelegt,und die Blätterteigränder werden miteinander „verklebt“. Man kann mit einem Messer beliebige Formen auf die Oberfläche malen, danach den Kuchen mit Eigelb bestreichen. Einige kleine Löcher in den Blätterteig stechen und bei 200 Grad ungefähr 30 Minuten backen. Je nach Geschmack einen Löffel Creme Fraiche der Füllung hinzufügen, die Füllung wird dadurch lockerer…

Recette :

Ingrédients (pour 4 à) :
– 2 pâtes feuilletées
– 100 g de poudre d’amandes
– 75 g de sucre
– 1 oeuf
– 50 g de beurre mou
– quelques gouttes d’extrait d’amande amère
– 1 jaune d’oeuf pour dorer
– 1 fève !

Préparation de la recette :
Disposer une pâte dans un moule à tarte, la piquer avec 1 fourchette. Mélanger dans un saladier tous les ingrédients (poudre d’amande, sucre, oeuf, beurre mou, extrait d’amande amère). Etaler le contenu du saladier sur la pâte, y mettre la fève. Refermer la galette avec la 2ème pâte, et bien coller les bords. Dessiner au couteau dessus et dorer au jaune d’oeuf (dilué dans un peu d’eau). Percer le dessus de petits trous pour laisser l’air s’échapper, sinon elle risque de gonfler et de se dessécher. Enfourner à 210°C (th 7) pendant 30 min environ (surveiller la cuisson dès 25 min, mais ne pas hésiter à laisser jusqu’à 40 min si nécessaire).

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Kafka – Besuch in Prag / Kafka – visite au Praque

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Franz Kafka, der grosse deutschsprachige Schriftsteller aus Prag, fasziniert noch heute. Kafka gehörte zur deutschsprechenden Minderheit, beherrschte aber auch Tschechisch. Als Kafka zur Welt kam, war Prag Teil des Habsburger Reiches, wo zahlreiche Nationalitäten, Sprachen und politische und soziale Strömungen sich mischten und recht und schlecht nebeneinander bestanden. Kafka fand seine seine kulturelle Identität nur schwer. Für Kafkas Art zu schreiben, entwickelte sich ein eigenes Wort „Kafkaesk“.

Kafka´s Verbindung zu Berlin:

Der Schriftsteller reiste im Dezember 1910 zum ersten Mal von Prag nach Berlin. Wie viele Künstler dieser Zeit war er fasziniert von der kulturellen Vielfalt der Stadt,von den Transportmitteln,von den technischen Neuerungen.Berlin war in dieser Zeit nicht nur Fluchtpunkt für Menschen aus Osteuropa, sondern auch ein Industrie-und Handelszentrum und natürlich ein Schaufenster vieler Künstler. Eine hochinteressante Metropole,wie man es sich heute kaum noch vorstellen kann.

Le 3 Juillet sera fêter le 127e anniversaire de l’écrivain germanophone de Prague. Avant tout, sa relation avec Berlin : l’écrivain voyageait en décembre 1910 de Prague vers Berlin pour la première fois. Comme beaucoup d’artistes de ce temps, il était fasciné par la diversité culturelle de la ville, par les moyens de transport, les innovations techniques. Berlin était à ce temps non seulement le point de fuite pour les gens de l’Europe de l’Est, mais aussi un centre industriel et commercial. Une métropole très intéressante, comme on peut à peine se l’imaginer aujourd’hui.

Faszination Berlin

Kafka ist ebenfalls von Berlin fasziniert. 1914 kehrt er zum 2.Mal dorthin zurück. Nicht nur die Metropole zieht ihn magisch an, sondern auch seine aus Berlin stammende Verlobte: Felice Bauer. Kafka schreibt: „Wie wunderbar es sei, von zuhause wegzukommen, noch wunderbarer nach Berlin zu kommen …“ . Trotz allem bleibt er immer auch mit Prag verwurzelt. Er beschreibt es so:“ „Prag lässt nicht los. Dieses Mütterchen hat Krallen.“

Kafka est également fasciné par Berlin. En 1914 il y revient la 2ème fois. Pas seulement la métropole l’attire énormément, mais aussi Felice Bauer, une berlinoise avec qui il se fiance. Kafka écrit : „comment il serait merveilleux de réussir de partir de chez soi pour mieux arriver à Berlin..“

Stadt vs. Land

Die Verlobung wird aufgelöst, danach lebt Kafka einige Zeit glücklich mit Dora Diamant in Steglitz … Die „Grossstadt“ Berlin wühlt ihn auf, er bevorzugt die Stille und die reine Luft in Steglitz ….

Les fiancialles se rompant, Kafka vivra cependant heureux pendant un temps avec Dora Diamant à Steglitz. La „grand ville“,Berlin, le fatigue et il préférera le silence et le bon air de Steglitz.

Prager Friedhof – Kafkas Grab

Anlässlich einer Reise nach Prag besuchten wir dieses Jahr zu Ostern unter anderem die letzte Ruhestätte von Kafka auf dem Prager Friedhof. Schon in der U-Bahn sieht man Hinweisschilder,wie man zu seinem Grab kommt: Man hat in Prag gelernt, wie man mit dem deutschsprachigen Schriftsteller Touristen anlockt. Bis vor kurzem jedoch, wurde Kafka in seiner Heimatstadt ignoriert. Das Grab von Franz Kafka ist sehr schlicht. Mich beeindruckten zahlreiche Zettel: Nachrichtenzettel, auf die man normalerweise Telefonnummern schreibt, kurze Mitteilungen. Diese beschriebenen Zettel sind persönliche Nachrichten von Menschen an Franz Kafka.

A l’occasion d’un voyage à Prague à Pâques dernier, nous avons visité la tombe de Kafka au cimetière de Prague. Déjà dans le métro, on voit des panneaux indicant la direction pour voir sa tombe. Jusqu’à peu, Kafka était ignoré dans sa ville natale. La tombe est très simple. Les nombreuses fiches m’impressionnaient: papiers sur lesquelles on écrit normalement des numéros de téléphone ou de courtes informations. Ces fiches sont des messages personnels de personnes diverses pour Franz Kafka.

Kafka´s Briefwechsel

Die Briefe und Nachrichten, die der Schriftsteller zu Lebzeiten verfasst hat, dienten in den meisten Fällen dazu,einen lebendigen Kontakt zu simulieren oder eine soziale Vereinsamung zu durchbrechen. Dieses war besonders bezeichnend im Fall von Felice Bauer, seiner Berliner Verlobten: Kafka entwickelte eine wahre Sucht nach ihren Briefen und er reagierte mit Panik, wenn es zu einer Unterbrechung der Nachrichten kam.

Les lettres et les nouvelles que l’écrivain a rédigé  durant sa vie, servaient dans la plupart des cas à remplacer les contacts sociaux ou à casser une solitude sociale. C’était particulièrement le cas lors de son histoire avec sa fiancée berlinoise Felice Bauer: Kafka développe une vraie dépendance pour ces lettres et panique lorsque quelque chose en rompt l’arrivée.

Verbindung? Antworten?

Sind nun diese Nachrichten eine Verbindung? Eine Brücke hin zur Ewigkeit? Ich würde gerne die Antwort Kafkas auf die Schülernachricht kennen, die ich dort gelesen habe…. Was hätte er dem Schüler geraten, dem Kafkas Text zu schwierig ist?

Ces lettres représentent elle un lien ? Un pont vers l’éternité ? J’aimerai savoir ce que Kafka aurait répondu aux lettres que j’ai pu lire sur sa tombe… Qu’aurait-il conseiller à l’élève,qui trouve ses écrits trop difficilles?

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Franz Kafka

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Geheimnisvolle Orte Berlin: Teufelsberg

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Der Teufelsberg in Berlin ist geheimnisumwittert! Es ist eine zeitlich kurze Geschichte, jedoch voller Wendungen. Angefangen bei Hitlers Größenwahn bis zum Vergessen. Geheimnisvoll eben!

Teufelsberg auf „Germania“

Der Teufelsberg befindet sich an dem Ort,wo einst der Rohbau der „Wehrtechnischen Fakultät“ stand, diese Fakultät war eines der nationalsozialisten Projekte der „Welthauptstadt Germania“. Der Rohbau wurde nach dem 2.Weltkrieg gesprengt,das Baumaterial hat man für intelligentere Bauprojekte benützt.
La Teufelsberg se trouve à l’endroit, où autrefois l’oeuvre de la „faculté technique de défense“ se trouvait, cette faculté était l’un des projets des nationalsocialistes de la „capitale mondiale de Germania“. L’oeuvre à été détruite après la 2ème guerre mondiale, pour pouvoir utiliser le matériel de construction pour des projets de construction plus intelligents.

Höchster Berg Berlins

Ab 1950 wurden die Gebäudereste mit den Trümmern zerbombter Berliner Häuser aufgefüllt. So war dieser „Berliner Trümmerberg“ die höchste Erhebung im damaligen West-Berlin.
A partir de 1950, les restes du bâtiment ont été comblés avec les ruines des maisons berlinoises bombardées. Ainsi ce „Trümmerberg berlinois“ était la plus haute élévation dans Berlin-Ouest à cette époque-là.

Ab 1972 wurde dieser Berg bepflanzt,der Senat richtete für die Bevölkerung Wintersportmöglichkeiten ein: Noch heute gibt es dort eine Rodelbahn und eine Sprungschanze.
A partir de 1972, cette montagne fut plantée, le sénat a ouvert des possibilités de sports d’hiver pour la population : aujourd’hui même, il y a là une piste de luge et un tremplin de ski.

Spionage

Während des Kalten Krieges nützte die US-Armee den Berg zur Installation einer Abhöranlage,sie diente der Spionage, inbesondere dem Spionagenetz Echelon.
Pendant la guerre froide, la montagne rendait service à l’armée des États-Unis, qui l’utilisait pour les installations de dispositifs d’écoute, elle servait à l’espionnage, plus particulièrement au réseau d’espionnage Echelon.

 

Kurioses vom Teufelsberg / Curieusement

Am Südhang des Teufelsbergs pflanzte man eine zeitlang Wein an: „Das Wilmersdorfer Teufelströpfchen“.
Dans la pente sud de Teufelsberg, on plantait pendant un certain temps du vin : „la goutte de diable de Wilmersdorf“.

1991 zogen Briten und Amerikaner ab.
En 1991, les britanniques et les Américains se sont retirés.

Vergessener Ort

Heute ist es ein fast melancholischer Ort: Ein von weitem erkennbares Gebäude,verlassen,die Türme haben die orientalische Form einer Moschee.
Aujourd’hui, c’est un endroit presque mélancolique : un bâtiment reconnaissable parmi d’autres, perdu, dont les tours ont la forme orientale d’une mosquée.

Zahlreiche Graffities lassen sich bestaunen, Drachen kann man hier steigenlassen, sich im Grünen vom Stadtgetümmel erholen, klettern und spazierengehen …. ohne zu vergessen, dass man auf Berliner Geschichte wandert…
Ici, nous pouvons laisser s’envoler les cerf-volant, se reposer dans le vert et oublier le tumulte de la ville et se promèner… sans d’oublier que l’on marche sur un bout de l’histoire berlinoise…

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Teufelsberg in Berlin

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Anfahrt zum Teufelsberg

S-Bahn: Heerstrasse
S-Bahn: Grunewald
Der Teufelsberg liegt genau zwischen den Stationen.
La Teufelsberg se situe entre ces deux stations.

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Armenien – Sprache, Kultur & Kulinarik

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Deutsche Sprache in Armenien

Deutsch wird in Armenien meistens als zweite Fremdsprache gewählt. An über 150 Schulen im Land wird meiste sehr leidenschaftlich unterrichtet und gelernt. Die deutsche Sprache ist neben Englisch der Bildungsbaustein, um die Zukunftschancen zu verbessern. Junge Armenier nehmen an zahlreichen Wettbewerben, Sommercamps und Schüleraustauschprogrammen teil. Das Goethe Institut fördert auch in Armenien das frühkindliche „Deutsch lernen“. In zahlreichen Kindergärten und Vorschulen wird „Deutsch lernen mit Hans Hase“ umgesetzt. Die Armenier haben erkannt, daß Sprache die Verbindung für Verständnis und Verständigung und damit auch für wirtschaftlichen Erfolg steht. Seit 2018 wird das armenische Abitur in Deutschland anerkannt. Damit können junge Armenier nun direkt in Deutschland studieren, sofern sie über die notwendigen Sprachkenntnisse verfügen. 

Der Workshop „Tourismusdeutsch“ richtete sich an Studenten die ein gutes A2 Sprachniveau in Deutsch halten.

Natur, Kultur & Gastfreundschaft in Armenien

Armenien ist ein sehr kleines Land mit gerade mal 3 Millionen Einwohnern. Durch die leidvolle Geschichte des Landes gibt es jedoch fast 10 Millionen Auslandsarmenier. Geflüchtete, die auch nach Generationen immer noch sehr stark mit ihrer Heimat verbunden sind. Dies bringt die notwendigen Devisen in das Land, um Natur und Kultur zu schützen, zu erhalten und zu fördern.

Naturerlebnis Armenien

Vom fruchtbaren Süden bis in den bergigen Norden – Armenien beeindruckt. Weite Flächen, dichte Wälder, gigantische Bergwelten …. ursprünglicher geht es fast nicht mehr.

Kultur & Einflüsse

An der Nahtstelle zwischen muslimischen und christlichen Werten, und wegen der vielen Überfälle anderer Nationen, war es für Armenien immer auch eine Art des Überlebens, Einflüsse aufzunehmen und zu integrieren. Römer, Perser, Byzantiner, Araber, Seldschuken, Mongolen, Russen – die Liste ist lang. Vielleicht ist es diese Vielfalt, weswegen die Armenier eine gewisse Gelassenheit und ein großes Selbstverständnis besitzen.

Armenische Literatur und Dichtung ist seit dem 4. Jahrhundert bekannt. Die Miniaturmalerei zur Verschönerung von Schriften erreichte im Mittelalter seine Blütezeit. Teppiche knüpfen gehört seit jeher zu Armeniens Kulturgeschichte. Einige Teppiche sind sogar in der Nationalgalerie in Berlin und London ausgestellt. Musik hat in Armenien eine lange Tradition.

Kulinarik & Gastfreundschaft

Essen und gute Unterhaltung gehören in Armenien zusammen. Die Gastfreundschaft der Armenier ist legendär. Obwohl die armenische Sprache etwas ruppig in unseren Ohren klingt, sind die Menschen doch unglaublich herzlich und offen. Spontane Feste feiern mit einfachen und regionalen Gerichten, da kommt man schnell ins Gespräch.

Lehren & Reisen

Diese interessante Kombination kann ich bei den Lehraufträgen des DAAD verwirklichen.
Lernt man doch auch als Lehrende täglich dazu.
 
 

Interesse an dem Workshop „Tourismusdeutsch“ ?

Dieses Seminar kann jederzeit über diese Webseite gebucht werden.
 
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Museumsinsel in Berlin – L’Ile des Musées, Berlin

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Berlin, die geteilte Stadt: Es gibt zwei Kunstmuseenzentren, im Westen das Kulturforum mit der Neuen Nationalgalerie, der Gemäldegalerie alter Meister, dem Kupferstichkabinett, der Kunstbibliothek der ehemaligen DDR und die Museumsinsel.

Berlin, la ville partagée: Il y a deux centres culturels: a l’Ouest, le forum de la culture avec la nouvelle galerie nationale, le musée des peintures, la bibliothéque artistique et le Philarmonie. A l’Est, l’ancienne RDA, l’ile des musées.

Nach dem Mauerfall sollten die Westbestände der Gemäldegalerie vom Museum Dahlem in einen Neubau am Kulturforum geschafft werden. Seit 1998 findet man die alten Meister hauptsächlich in der Gemäldegalerie des Kulturforums, zum kleineren Teil im Bode-Museum auf der Museumsinsel.

Après la chute du mur de Berlin, les réserves de l’Ouest de la Gemäldegalerie sont utilisée pour le nouveau Musée Dahlem du forum de la culture. Depuis 1998, on trouve les vieilles oeuvres principalement dans la Gemäldegalerie du forum culturel, dans la plus petite partie du Bode Museum sur l’île des musées.

Museumsinsel Berlin nach dem Vorbild des Louvre-Museums in Paris

Mitte 2012 wollte die Stiftung „Preussischer Kulturbesitz“,dass die vollständige Sammlung alter Meister nun in einem Gebäude gegenüber des Bode-Museums ihre Heimat findet. Die Stiftung verfolgt damit natürlich ein touristisches Ziel: Die Museumsinsel wird besser besucht als das Kulturforum. Der Architekt David Chipperfield soll gegenüber des Neuen Museums (die bekannteste und schönste Berliner Dame,Nofretete,befindet sich dort) die James-Simon-Galerie errichten. Dieser Bau soll das Empfangsgebäude der Museumsinsel werden. Alle Museen der Insel sollen unterirdisch verbunden  werden und so zu einem Gesamtkomplex gestaltet werden, nach dem Vorbild des Louvre-Museums in Paris.

Tous les musées de l’île doivent être reliés en sous-sol, d’après le modèle du musée de Louvre à Paris.

Au milieu de 2012  l’institution „Preussischer Kulturbesitz“ voulait que la collection complète des vieilles oeuvres trouve leur place dans un batiment du Bode Museum. L’institution poursuit avec cela naturellement un but touristique : l’île de musée est plus visitée que le forum culturel. Sur l’île des musées se trouvent de nombreux chantiers de construction : le musée de Pergame est en reconstruction et il y a un projet intéressant : l’architecte David Chipperfield doit construire pour le nouveau musée (la plus connue et la plus belle Berlinoise, Nefertiti, se trouve là) la galerie de Simon James. Cette construction doit devenir le bâtiment de réception de l’île des musée. Tous les musées de l’île doivent être reliés en sous-sol, d’après le modèle du musée de Louvre à Paris.

Berliner Museumsinsel Unesco-Welterbe

Depuis 1999 l’ile des musées fait partie du patrimoine mondial.

Ein schönes Symbol für die Zukunft, zwei Städte kommen sich näher, nachdem erst vor kurzer Zeit „50 Jahre Elyseevertrag“ gefeiert wurden. 

Un beau symbol pour l’avenir, deux villes se rapprochent l’une de l’autre encore un peu plus, et cela juste après les 50 ans du pacte de l’Elysées.

Museumsinsel Berlin

Besuchen Sie mit mir die Museumsinsel und kombinieren Sie Kunst mit Sprache. Französisch, Deutsch und Englisch – die Sprache verbindet – wie auch die Kunst.

Externe Links: Offizielle Museums Insel Seite

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Geheimnisvolle Orte in Berlin: Glienicker Brücke / Le pont Glienicke

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Geheimnisvolle Orte in Berlin: Glienicker Brücke

Des endroits extraordinaires de Berlin. Chapitre 1: Le pont Glienicke

Diese Brücke der Bundesstraße 1, verbindet Berlin mit Potsdam. Sie ist die Grenze zwischen den Bundesland Brandenburg und dem Stadtstaat Berlin. Objektiv gesehen, ist es eine einfache unscheinbare Stahlbrücke.

Austausch von Spionen und politischer Häftlinge

Doch dieser Ort ist in Europa DAS Symbol für kalten Krieg, Agenten und Geheimdienste. Hier tauschten Amerikaner und Sowjets ihre Spione aus. Auch wurden hier politische Häftlinge aus dem DDR-Regime an die BRD übergeben. Der Öffentlichkeit bekannt wurde 1962  der Austausch des sowjetischen Spios R .I. Abel gegen einen amerikanischen Piloten. Der letzte politische Gefangene kam am 11.  Februar 1986 statt. Noch einmal in die Schlagzeilen geriet die Brücke, als im Frühjahr 1988 drei DDR Bürger mit einem gestohlenen LKW die Barrieren durchbrachen und in den Westen geflüchtet sind. Ein halbes Jahr später fiel die Mauer.

Ce pont relie Berlin à Potsdam, de manière objective c’est un simple pont d’acier insignifiant. Mais cet endroit est en Europe le symbole pour les espions, la guerre froide, les agents et les services secrets. En 1962, l’espion soviétique R.I. Abel est échangé contre un pilote américain. En 1985 plusieurs prisonniers politiques venaient a cet endroit pour être transférés. Le 11 février 1986 le troisième et dernier échange avait lieu.

James Bond 007 und Tom Hanks auf der Glienicker Brücke

Jeder kennt diese Brücke aus den älteren James-Bond-Filmen. Damals, als der Bösewicht immer aus Rußland kam.  Man besucht diesen geheimnisvollen Ort an der Havel an einem nebligen Novembertag, blickt ins trübe Wasser und fühlt sich mitten in einem Spionagefilm …
Die Geschichte von den Spionen Abel und Powers und deren Austausch am Checkpoint Charlie auf der Glienicker Brücke wurde 2015 mit Tom Hanks verfilmt. „Bridge of Spies – Der Unterhändler“

Chacun connaît ce pont, tout droit sorti d’un film de James Bond. On visite cet endroit un jour de novembre brumeux, on regarde dans l’eau trouble de l’Havel et l’on se sent comme dans un film d’espionnage.

Blick auf die Glienicker Brücke

 

Der Weg zur Glienicker Brücke …

… erleben Sie – mit viel Informationen zur damaligen Zeit  – am Besten bei dem Kulturspaziergang „Das geteilte Berlin“.Ich zeige Ihnen dabei nicht nur die Originalplätze, sondern erzähle Ihnen auch die weniger bekannten, aber geheimnisvollen Details. Kulturspaziergänge können in französischer oder deutscher Sprache gebucht werden.

Oder Sie erobern sich diesen geheimnisvollen Ort in Berlin auf eigene Faust:

Von Berlin aus mit der S-Bahn bis Endstation Wannsee, danach gibt es eine Busverbindung bis zur Glienicker Brücke. Oder von Potsdam HBF mit der Strassenbahn.
De Berlin avec la S-Bahn jusqu’au terminus Wannsee, ensuite, le bus jusqu’à l’arrivée sur le pont. Ou alors de Potsdam HBF avec le tram.

Spannende Links zur Glienicker Brücke

Bridge of Spies – Der Unterhändler
Empfehlenswertes Buch: Glienicker Brücke: Schauplatz deutscher Geschichte
FAZ: Gefangenenaustausch an der Glienicker Brücke

 

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